#195 Was HR von der Oper lernen kann
Shownotes
In dieser Folge der HRM Hacks spricht Alexander R. Petsch mit Holger Huff, Gründer von Career Peakr und leidenschaftlichem Balletttänzer, über ein außergewöhnliches Thema: Was HR von der Oper lernen kann. Erfahren Sie, warum erfolgreiche Opernproduktionen und leistungsstarke Unternehmen mehr Gemeinsamkeiten haben, als man zunächst vermutet. Holger zeigt, wie klare Visionen, eine durchdachte Rollenverteilung, eine gelebte Feedbackkultur und echte Wertschätzung den Unterschied machen – auf der Bühne ebenso wie im Unternehmensalltag. Anhand seiner persönlichen Erfahrungen als Statist beim Staatsballett leitet er praxisnahe Leadership-Hacks ab, die Führungskräfte und HR-Verantwortliche direkt in ihren Arbeitsalltag übernehmen können.
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00:00:06: Die HMHACs, Tricks, Tipps und Hilfe für Ihre HR-Herausforderungen und HR-Strategien.
00:00:14: Denn der Mensch
00:00:15: ist der wichtigste Faktor für den Erfolg Ihres Unternehmens.
00:00:22: Glück auf!
00:00:22: Und herzlich willkommen zu den heutigen HMhacks.
00:00:26: Präsentiert von der TalentPro dem Expo Festival für Recruiting, Talentmanagement & Employer Branding live in München vom siebzehnten bis zum achtzenden Juni.
00:00:38: Mein Name ist Alexander Peitsch, ich bin der Gründer des HM Instituts, euer Gastgeber.
00:00:43: In unserer heutigen HM Hex-Folge spreche ich mit Holger Haf zum BASHR.
00:00:50: von der OPA lernen kann Leadership vom Corde Ballet.
00:00:55: Holger Haft, Wunder von Careerpeaker vorher acht Jahre bei den Deutschen Bahnen dort auch im Recruiting unterwegs gewesen hat sich dann selbstständig gemacht, mit dem Portal Job Passion als Idee Paar Ship für den Arbeitsmarkt und dann vor elf Jahren Career Peaker, als Personalberatungs-Boutique und Active Forcing für den Mittelstand mit Schwerpunkt Mint Themen aufgebaut und entwickelt.
00:01:27: Und hat eine Leidenschaft für Ballett vor sechs Jahren ich würde mal sagen erst mit fünfundvierzig angefangen bis heute zumindest in die Statistenrolle im Staatstheater geschafft.
00:01:42: Er brennt beruflich für Recruiting und Herr Holger sagt von sich, er mag Menschen.
00:01:48: herzlich willkommen Holger Haft.
00:01:50: Hallo Alexander schön dass ich dabei sein kann.
00:01:54: Sag mal Holger wie bist denn du eigentlich zum Ballett gekommen?
00:01:57: Wie hat es mit der Leidenschaft angefangen?
00:02:00: Ja, Alexander.
00:02:01: Ich hoffe dass ich da etwas ausholen darf weil das ist tatsächlich eine etwas längere Geschichte und es ging alles vor ungefähr zehn Jahren los als wir mit unserer Personalagentur nach Kreuzberg gezogen sind dort in so ein typisches Kreuzberger Bürogebäude Backstein hohe Decken Hinterhöfe.
00:02:22: Und schon der ersten Woche durfte ich mich abends immer daran erfreuen dass ich wunderschöne Klaviermusik gehört habe Und in meiner Vorstellung war das so, dass der jemand von der Arbeit nach Hause kommt und sich jetzt eben ans Klavier setzt bis ich dann realisiert habe.
00:02:37: Da ist ein Ballettstudio und jetzt war ich aber schon doch fortgeschrittenen Alters und dachte mir es sind ja so Glaubenssätze.
00:02:49: also in diesem Alter noch mit Ballett anzufangen.
00:02:52: Das geht auf gar keinen Fall.
00:02:53: und trotzdem hat mich das aber fasziniert.
00:02:55: Und es hat tatsächlich mehrere Jahre gedauert eigentlich bis fast kurz vor Corona, bis ich dann all mein Mut zusammengenommen habe und eines Montagabends dann tatsächlich dieses Ballettstudio betreten habe und hier einfach ganz großes Glück hatte.
00:03:11: denn es ist ein kleines Studio gewesen mit nur wenigen Schülern die mich alle offen begrüßt haben und aber auch vor allem zwei ganz wunderbaren Ballettlehrer die sich direkt meine angenommen haben und die auch mit großer Geduld mir Ballett beigebracht haben.
00:03:28: Und denn das gehört soweit auch dazu, ich habe mich da jetzt nicht besonders talentiert angestellt.
00:03:34: Ich weiß nicht, hast du schon mal Ballett getanzt?
00:03:36: Das ist wahnsinnig
00:03:37: komplex!
00:03:38: Ich hab zwei Töpfe, die Ballett getanzt haben.
00:03:41: also ich bin weit davon entfernt mir vorzustellen wie das aussehen könnte.
00:03:46: Also das letzte Mal auf irgendeiner Hochzeit zwanzig Jahre her und hat sehr zur Belustigung beigetragen.
00:03:54: Naja, es ist ja so dass wenn man es dann auf der Bühne sieht er schaut so leicht aus die Leute fliegen förmlich über die bühne man hört sie nicht und de facto ist aber natürlich nichts im Zufall überlassen.
00:04:07: Es ist totale Körperspannung jeder Blick ist genau einstudiert bis in den letzten Finger baust du Spannungen auf?
00:04:14: Und ich weiß noch als ich das allererste mal In diesem Studio war ich einfach komplett überfordert.
00:04:20: Ja, leider hat dieses Ballettstudio dann Corona nicht überlebt.
00:04:24: aber ich hatte das Glück, denn hier direkt jetzt in meiner Umgebung wo ich wohne ein weiteres Ballettsstudio auch finden zu können und mit einer weiteren tollen Ballettlehrerin.
00:04:35: und ihre Idee war es dann irgendwann auch ob ich mich nicht irgendwann auch mal als Statist beim Staatsballett hier bewerben möchte.
00:04:44: Und das habe ich dann letztes Jahr auch getan und es findet nämlich jetzt aktuell gerade eine ganz große, tolle Produktion statt Nureyev.
00:04:54: Und hierfür werden auch sehr viele Statisten gesucht und so habe ich mich dann eben Ende des letzten Jahres für das Casting beworben und musste erst mal ein ziemliches Fail erleben.
00:05:08: Kannst du dir vorstellen was einen so bei einem Casting erwartet?
00:05:12: Ich habe da eine Vorstellung, aber ich bin froh, dass ich nicht mehr zu Castings gehen muss.
00:05:19: Also ehrlicherweise bin ich daher sehr nach Yves rangegangen und hatte irgendwie so was im Kopf wie Deutschland sucht den Superstar und man hat das dann mit einer mehrköpfigen Jury zu tun.
00:05:30: Aber natürlich, jetzt komme ich ja auch selbst aus dem Recruiting und so in meiner Vorstellung dachte ich also man betritt den Raum und präsentiert sich dann dort eine Jury.
00:05:39: Und muss vielleicht ein bisschen darlegen warum man sich selbst eben für diese Produktion als geeignet sieht und dann vielleicht auch etwas vor tanzen.
00:05:46: das war meine Vorstellung.
00:05:48: de facto lief es natürlich alles ganz anders ab.
00:05:51: Ich war da mit über dreißig anderen Teilnehmern die dann gleichzeitig die Probebühne betreten haben Großteil von denen alles professionelle Schauspieler die aus Hannover Dresden sonst wo angereist sind und ich mittendrin.
00:06:05: Und ja schon gleich bei der zweiten Übung ging es darum, dass wir uns mit freiem Oberkörper auf der Bühne präsentieren sollten, räkelnd über den Boden den Körper prässentieren – und ich war total überfordert!
00:06:18: Es wurde auch nicht besser als wir dann bei der nächsten Übung Theater spielen sollten.
00:06:23: Das ist eine Szene in einem Gefängnis.
00:06:24: Ich habe noch nie Theater gespielt Und so ging es weiter und ich war eigentlich schon davon überzeugt, dass dieses Casting nicht gut gelaufen ist.
00:06:33: Und sie hier da zwei Wochen später kam dann auch die E-Mail... ...muss ich jetzt mal sagen leider nicht besonders wertschätzen, denn noch nicht einmal persönlich mich angesprochen, das Sie sich leider gegen mich entschieden haben und die Enttäuschung war erst mal groß!
00:06:49: Dann war's aber die Lebensgefährtin meines Cousins, die mich irgendwie fragte ja und was machst du jetzt?
00:06:57: und ich sehe was soll ich denn machen sie sehr.
00:06:59: wie geht es dann jetzt weiter.
00:07:01: Und ich so naja die haben mehr abgesagt und sie sehr gut aber dann musste dich bei denen jetzt unbedingt noch mal melden und das habe ich auch getan, und Sie ja da.
00:07:08: am achtzehnten Dezember kamen dann plötzlich nochmal eine zweite Einladung für ein zweites Casting welches dann am achten Januar stattgefunden hat und dieses Mal wusste ich ja worauf ich mich vorzubereiten habe und ich habe mich vorbereitet offiziellen Theater-Schauspielern geübt und mit meiner Ballettlehrerin an einer Choreografie gearbeitet.
00:07:28: Und bin entsprechend viel besser vorbereitet in dieses Casting gegangen, habe mich tatsächlich auch wohlgefühlt und erlebte dann die längsten zwanzig Minuten, die ich den letzten Monaten hatte.
00:07:41: Denn noch am selben Abend haben wir eben die Rückmeldung bekommen wer jetzt bei der Produktion dabei sein darf.
00:07:49: Mein Name ist als letzter gefallen und damit war klar, dass ich jetzt eben als Statist bei der Produktion Noreaf mit dabei sein darf.
00:08:01: Ja, Gradulation!
00:08:03: Also spannend ja?
00:08:06: Und jetzt ist ja unser Thema aber ja unser beider Thema HR und du hast uns heute ein paar Hecks mitgebracht wo du aus deinen Erfahrungen und deiner Ballettkarriere sozusagen ein paar Hex für HR und sozusagen ableidest du mitbringst.
00:08:27: Ja, das ist wirklich ein sehr spannendes Thema denn die Produktion ging gleich am neunten Januar los und tatsächlich geht jede solche Produktion erstmal mit einer Konzeptbesprechung los wo letzten Endes allen Teilnehmenden das Ziel der Ablauf, der Kontext des Stückes näher gebracht werden muss.
00:08:54: Und schon während dieser Konzeptbesprechung dachte ich mir irgendwie... Das erinnert mich sehr an unsere Unternehmenswelt und die Business-Welt Denn letzten Endes ist es genau das was Führungskräfte ja auch mit ihren Teams machen müssen Ihren Mitarbeitenden klarmachen müssen, was die Vision und die Mission des Unternehmens ist.
00:09:20: Was die Strategie des Unternemens ist, eben diese von Beginn an frühzeitig und klar zu vermitteln damit eben jeder weiß worauf man hinarbeitet und damit man eben auch an einem Strang arbeiten kann.
00:09:34: Denn selbst bei jedem Projekt es ist ja letzten Endes so dass nur, wenn man hier ein gemeinsames Verständnis hat.
00:09:43: Dass man letzten Endes dann auch so ein Projekt zum Erfolg bringen wird.
00:09:46: und genau so ist es eben auch bei einer professionellen Produktion das quasi diese Visionen und diese Zielklarheit ganz zu Beginn steht und dass es damit losgeht.
00:10:00: Und das zweite was mir dann auch schon relativ schnell klar wurde Ist das Thema der klaren Aufgabenverteilung.
00:10:09: Schon gleich in der zweiten Stunde wurden wir natürlich aufgeteilt, wer ist für was auf der Bühne zuständig oder aber auch hinter der Büne.
00:10:19: Das heißt Rollen müssen hier exakt definiert werden, transparent beschrieben werden.
00:10:24: vor allem müssen auch Vertretungen ganz klar geregelt werden.
00:10:28: und auch hier es ist wieder extrem wichtig dass man eben dieses Big Picture vor Augen hat deswegen ja auch diese Konzeptbesprechung.
00:10:37: Was ist uns denn passiert?
00:10:39: Nun, nachdem jeder von uns seine Rolle einstudiert hat und wir mit den ersten Proben begonnen haben, merken wir auch wie wir da immer besser wurden.
00:10:50: Und schon ungefähr bei der fünften Probe war es dann aber so dass ein Teil unserer Statisten fehlte.
00:10:56: Und plötzlich musste jede von uns eine andere Rolle übernehmen.
00:10:59: Plötzlich griffen Vertretungsregelungen Und wir merken eben auf einmal, dass das jetzt alles gar nicht so richtig funktionierte.
00:11:06: und auch hier kann man das natürlich wieder wunderbar in unsere Unternehmenswelt übertragen.
00:11:12: Auch hier bedarf es absolut klare Zuständigkeiten, klare Verantwortlichkeiten, kläre Prozesse.
00:11:20: Sonst haben wir es hier natürlich mit massiven Reibungsverlusten zu tun.
00:11:25: Wir können nur dann auch an der Business-Welt füreinander einspringen wenn eben ganz klar geregelt ist, wer für etwas zuständig ist.
00:11:35: Die richtige Rollenverteilung haben wir natürlich im HR auch.
00:11:37: Also ich sag mal hier haben wir ja in den letzten dreißig Jahren eine extrem starke Spezialisierung erfahren auf der einen Seite und dann haben wir aber natürlich auch in den Business Partner-Rollen totale Generalisten oder auch je nach Unternehmensgröße halt totale Generalisten.
00:11:59: Ich will jetzt nicht den HR-Generalisten mit dem Statisten vergleichen, aber es ist natürlich ... Generalistenrolle hat eine andere Spezialisierungstiefe.
00:12:10: Die Spezialisierungstieffe ist so erlebe ich das hier beim Ballett bzw auch im Theater an der Oper schon sehr hoch.
00:12:21: Es ist hier tatsächlich sehr klar geregelt wer was macht und wer sich hier gegenseitig vertritt.
00:12:30: Mit Generalisten habe ich es tatsächlich hier weniger bisher zu tun gehabt, was wir aber hier eben auch wieder deutlich merken ist dass wir es auch hier mit einer oder einem Aspekt der sehr wichtig ist mit der richtigen Rollenverteilung zu tun haben Denn nicht jeder steht gerne im Rampenlicht.
00:12:55: Es gibt Leute, die vielleicht auch stärker im Hintergrund wirken und was wir hier eben dann auch relativ schnell merken ist nur wenn du die Menschen natürlich rollen adäquat einsetzt Dann können sie auch ihr Potenzial voll entfalten Und auch dies lässt sich jetzt ganz schnell wieder auf den HR Bereich übertragen Denn gute Personalarbeit versucht natürlich, die unterschiedlichen Persönlichkeiten im Team zu erkennen und Aufgaben idealerweise stärkenbasiert zu verteilen.
00:13:29: Eben nicht nach Schema F so dass man das ganze Potenzial der Teams ausnutzen kann.
00:13:36: Und was dann aber eben wieder wichtig ist, dass wir auch die Stellen stillen Helden, Das heißt, dass wir natürlich zwar alle irgendwie wenn wir dann in das Ballett gehen wissen wollen ja und wer wird jetzt nur reewt tanzen.
00:13:55: Wer wird die Rolle des Solisten übernehmen?
00:13:57: Wir wollen wissen wer dir Dirigent ist.
00:13:59: aber dieses ganze Stück funktioniert natürlich nur Wenn auch die Mitarbeiter hinter der Bühne quasi ihre Aufgabe erfüllen.
00:14:09: Und ob es jetzt Solist, Requisite oder Technik ist jeder Beitrag ist letzten Endes essenziell für den Erfolg und eben nicht nur diejenigen, die im Rampenlicht stehen.
00:14:20: Und das wenn man das jetzt wieder überträgt bedeutet letzten Endes eine Unternehmenskultur in Unternehmen zu schaffen, die eben Anerkennung für alle spürbar macht also auch für die unsichtbaren Leistungsträger.
00:14:38: Wenn ich nochmal so ein bisschen zusammenfasse worüber schon gesprochen haben als erstes rausgestrichene Vision Zielklarheit sozusagen zu Beginn, also dass man sozusagen im Team klare gemeinsame Ziele hat und ziele definiert.
00:15:00: Dann die richtige Rollenverteilung stärken stärken.
00:15:03: Also ich bin ein großer Freund von stärken Stärken.
00:15:08: in einer ganzen Reihe der vorherigen Podcast war das durchaus Thema.
00:15:16: Ich als Legastheniker weiß, dass es viele Leute gibt die vieles besser können als ich unter anderem Rechtschreibung.
00:15:23: Also von daher auf jeden Fall bin ich voll bei dir.
00:15:27: Dann hattest du aus der Rollenverteilung heraus eine klare Aufgaben- und Vertretungsregelung.
00:15:37: Gibt's da noch was, was man aus dem Ballett noch stärker sich vor Augen führen kann?
00:15:45: Ja, letzten Endes auch hier wieder dieses Big Picture.
00:15:49: Denn jeder von uns hatte dann irgendwann seine Rolle eingeübt und als wir plötzlich weil wir zu wenig Statisten waren andere Aufgaben übernehmen mussten funktioniert er erst mal gar nichts mehr.
00:16:05: ich hätte mir gemerkt was ich zu tun hatte aber hatte dabei keine Gedanken gemacht, wenn ich jetzt jemand anderen vertrete was er zu tun hat und das ist natürlich extrem wichtig.
00:16:19: Und da kommen wir aber auch schon zu einem weiteren Thema denn genau dazu dienen ja die Proben.
00:16:27: Die Proben dienen dazu Dinge auszuprobieren, die Probe dienen dafür Fehler zu machen, Fehler zu erkennen vielleicht auch zu erkennen ganz banale Dinge dass hier vielleicht nicht genügend Platz ist für das, was man vorhat oder dass gewisse Abläufe einfach länger dauern.
00:16:46: Oder das Dinge so einfach vielleicht nicht umzusetzen sind.
00:16:51: Von daher ja nur wenn man quasi diese Fehlerkultur in den Proben zulässt und immer wiederholt und aus diesen Fehlern lernt wird das Ensemble besser und die Inszenierung wird damit natürlich besser.
00:17:06: Und auch das kann man jetzt wieder ganz einfach auf die Unternehmenswelt übertragen, denn auch hier können wir sagen dass wir eine gesunde Fehlerkultur brauchen.
00:17:17: Das heißt um jetzt mal in der Sprache des Balletts oder der Oper zu sprechen den Mitarbeitenden bewusst Probenräume anzubieten sie darin wachsen zu lassen ihnen eben auch mehr die Möglichkeit zu geben Dinge auszuprobieren gegebenenfalls auch mal Fehler machen zu dürfen.
00:17:40: Wichtig ist natürlich, aus den Fehlern zu lernen und sich dadurch kontinuierlich zu verbessern.
00:17:47: Das heißt, den Mitarbeitenden Lernzeit anzubieten und das nicht als eine verlorene Zeit anzusehen.
00:18:00: Ich hätte jetzt gesagt eigentlich also zumindest bei uns im Haus macht man natürlich viel... Also es gibt wenig Proberäume im Sinne von geschützten Räumen, also das meiste ist ja irgendwie vielleicht schon dass auch Dinge gibt die sozusagen noch nicht live geschaltet werden und die man dadurch sozusagen auch verändern und mehrmals machen kann.
00:18:30: Aber natürlich vieles auch im Kontext mit Der Welt ist Ballett, man sagt mit dem Publikum.
00:18:39: Also bei uns im Fall natürlich mit dem Kunden oder der Öffentlichkeit.
00:18:45: also ich glaube so diese geschützten Proberäume sind eher rar.
00:18:51: Was wäre denn wenn man zum Beispiel mit Kunden, mit denen man ein ganz gutes Verhältnis langjähriges Verhältnis pflegt?
00:19:01: Ganz transparent umgeht und sagt hey wir haben hier einen neues Veranstaltungsformat wollen wir das mal zusammen ausprobieren.
00:19:10: Folgendes haben wir uns dabei gedacht und dabei eben zu schauen, wie funktioniert es gemeinsam?
00:19:18: Und wenn man dann zum Beispiel merkt da sind schon sehr gute Aspekte dabei aber es gibt eben auch noch Dinge die man verbessern kann daraus dann sozusagen ein Format zu entwickeln womit man dann eben ja richtig professionell dann eben auch an andere Kunden herantritt
00:19:36: Ja, also ich glaube gerade ist das mal mit wenn man neue Kollegen sozusagen entwickelt und die auch sozusagen vielleicht am Anfang stückweit an die Hand nimmt dann mehr nach vorne schiebt.
00:19:53: Ist natürlich gerade am Anfang das durchaus für alle Beteiligten sinnvoll das auch offen zu kommunizieren.
00:20:03: Gerade bei neuen Kollegen, die ja noch mit so vielen neuen Ideen eben auch kommen.
00:20:07: Die eine große Chance für das Unternehmen darstellen weil sie eben auch Einblicke von außen wird bringen ob das frisch von der Universität ist oder aber von anderen Arbeit geben dann sollte man eben unbedingt auch mit dieser Lernkultur vertraut machen dass sie sich eben auch trauen mit ihren eigenen Ideen einzubringen.
00:20:29: Ich glaube, aus meiner Sicht ist eines der Erfolgsfaktoren eines guten Ensembles gerade und das sehe ich bei uns genauso als Organisationen.
00:20:39: Ist das Thema Vielfalt?
00:20:42: Absolut!
00:20:42: Also wenn ich mir anschaue... Wir haben es hier jetzt in diesem Fall mit einer wirklich sehr großen Produktion zu tun.
00:20:51: Es sind alleine siebzig Tänzerinnen und Tänze aus dem Staatsballett wo die überall herkommen als werden gefühlt alle Sprachen gesprochen.
00:21:03: Und auch die Statisten haben einen internationalen Background, das Orchester welches der Stück begleiten wird ist natürlich international besetzt und hier arbeiten einfach jung-und alt multikulturell weiblich männlich divers zusammen mit eben den unterschiedlichen Ausbildungshintergründen wie ich jetzt zum Beispiel der einen ganz klassischen kaufmannischen Background hat und nie etwas mit Theater oder sowas zu tun hat.
00:21:32: Und jeder bringt hier natürlich jetzt seine Perspektive ein, und das ist etwas was so eine Inszenierung dann eben auch so erfolgreich macht weil du eben so verschiedene Perspektiven eben hier jetzt dabei hast.
00:21:51: Das lässt sich natürlich auch wieder auf unsere Unternehmenswelt einfach übertragen.
00:21:57: Und um es ganz klar zu sagen, Diversity sollte eben deswegen auch nicht ein Ziel an sich sein sondern das ist ein grundlegender Erfolgsfaktor.
00:22:08: Das heißt eben unterschiedliche Hintergründe bereichern Teams stärkende Kreativität und eben die Resilienz.
00:22:15: Und das funktioniert aber nur wenn es eben authentisch gelebt wird und nicht einfach nur Stur als Ziel vorgegeben wird.
00:22:27: Ja, ist auch so.
00:22:28: auch High-Performance Teams sind heterogene Teams mit verschiedenen Stärken ja und verschiedene Schwächenprofilen die sich halt ergänzen aber davon hatten sie es gerade eben ja auch schon ein bisschen?
00:22:45: Ja, auch grade alters gemischte Teams.
00:22:49: das habe ich früher schon erlebt weil sich auch damals bei der Deutschen Bahn angefangen haben.
00:22:55: Ja, was konnte ich quasi von den langjährigen Mitarbeitern an Erfahrung mitnehmen?
00:23:01: Auch an Gelassenheit.
00:23:03: Aber natürlich haben sie auch von meinen Ideen die ich eingebracht habe profitiert.
00:23:08: also deswegen ist das ein ganz ganz wichtiges Thema.
00:23:12: ja jetzt bewegen wir uns von der Probe bisschen weg.
00:23:16: Was kann man aus dem weiteren Verlauf lernen?
00:23:19: was mir aufgefallen Und ich glaube, da können wir tatsächlich uns in der Unternehmenswelt noch ein großes Stück abschauen.
00:23:29: Ist das Thema der Feedback-Kultur?
00:23:32: Denn was ich hier merke ist dass wir jedes mal unmittelbar Feedback bekommen.
00:23:40: wenn der Regisseur merkt, dass wir die Rolle ja nicht so ausüben wie es zu der Inszenierung passt oder wie wir etwas besser machen können, dann wird das direkt mit uns besprochen.
00:23:54: Direkt im Anschluss.
00:23:56: teilweise wird vielleicht sogar mal eine Probe abgebrochen um direkt Feedback geben zu können natürlich auf einer wertschätzenden Art.
00:24:05: Das Interessante ist aber natürlich dass man hier durch wahnsinnig schnell lernt.
00:24:11: und wenn ich jetzt auch an mein eigenes Unternehmen denke Wir schreiben die Feedback Kultur sehr groß.
00:24:21: De facto ist es aber so, es gibt dann einmal im Jahr das Mitarbeitergespräch wo man dann ganz formell auch festhält was ist gut gelaufen welche Ziele sind erreicht welcher Ziele setzt man sich für die Zukunft und wir merken da war auch immer dass dieses einjährige Gespräch viel zu wenig ist und dass man das eigentlich häufiger führen müsste.
00:24:44: Und de facto ist man aber doch dann vom Arbeitsalltag so schnell wieder überrannt, dass es zumindest diese formalisierten Gespräche dann doch wieder nur einmal im Jahr gibt und das man häufig Themen aufgreift die dann wenn es auch zu unterjährigen Feedback kommt.
00:25:04: Die dann manchmal vielleicht auch schon eine Woche zurücklegen.
00:25:07: also ich glaube da können wir auf jeden Fall uns nochmal jeder an die eigene Nase fassen wie man so eine ja schneller, eine direktere, eine kontinuierlichere Feedback Kultur etablieren kann.
00:25:25: Ja da bin ich bei dir.
00:25:26: Ich glaube bei Feedback kann man viel viel viel besser machen.
00:25:32: Da liegt auch Teil der Problematik auf dem Detail.
00:25:36: also ich stelle fest es gibt Feedbacks zum Beispiel die sagen Mensch das möchte lieber persönlich das möchte nicht über online führen.
00:25:45: Dann bis dann der richtige Zeitpunkt dafür wieder gefunden ist, sind wieder drei Tage vergangen und das ist alles andere als direkt.
00:25:56: Und dann erscheint es uns häufig auch schon nicht mehr relevant beziehungsweise, dann liegen auch schon wieder drei tage dazwischen und plötzlich drückt der Schuh gerade ganz woanders und ja und zack geht es verloren!
00:26:11: Wie heißt es denn?
00:26:12: Auch häufig, was habe ich schon gehört.
00:26:15: Nicht geschimpft ist gelobt genug?
00:26:17: Das ist dann ja auch die Einstellung von vielen und so geht dieses wichtige Thema dann irgendwie plötzlich ganz verloren.
00:26:26: Als du das gerade beschrieben hast mit der Unterbrechung der Probe durch den Regisseur um direktes Feedback zu geben.
00:26:34: Also mich gefragt warum ist es leichter in dem Moment?
00:26:37: Vielleicht, weil es dort etablierte Spielregeln sind.
00:26:40: Genau!
00:26:42: Und es auch etabliere Rollenverteilungen sind.
00:26:45: Der erste Gedenke der mir dazu kam war... Es zweifelt keiner die Kompetenz des Regisseurs an und die Hälfte im Raum ist nicht der Meinung, sie kann's besser als der Regisseur.
00:26:55: Das ist glaube ich im Unternehmensalltag schon ein Teil der Crux.
00:27:01: Dass die Rollen-Verteilung nicht so klar ist, die Hierarchie vielleicht die Hierarchie nicht im Sinne der Kompetenz, ja?
00:27:11: Nicht so klar verteilt ist oder nicht so klar zugesprochen wird.
00:27:16: Und dass auch ein Großteil der Kritik gerne persönlich entgegengenommen wird oder auch persönlich verteilt wird und es nicht darum geht was das so schön beschrieben der Regisseur oder ich habe meine Rolle nicht so gespielt, wie der Regisseur sich das vorstellt.
00:27:39: Das ist keine Kritik an deiner Person, sondern es ist einfach nicht so, wie die Rolle durch den Regisseure gesehen wird.
00:27:47: Wenn ich das jetzt in einer Alltagssituation hier bei uns übertragen würde – also nur weil ich das so sehe hat das noch gar keine Relevanz!
00:27:58: Was wäre dann die Konklusio für dich daraus?
00:28:03: Also, ein Punkt mir gesagt dem durch den Kopf ging war es fällt leichter wenn die Rollen klar verteilt sind.
00:28:13: Und es fällt leichter... Wenn ich als Kritikempfänger ist wirklich klar von meiner Person trenne.
00:28:24: also in deinem Fall geht's um die Rolle ja?
00:28:27: Es geht sozusagen nicht um dich als Holger sondern es geht Romeo.
00:28:39: Das macht es natürlich leichter, das zu trennen und ich glaube dass wir da in dem Unternehmensalltag eine ganz hohe Verquickung haben zwischen den Rollen.
00:28:49: Dass sozusagen ja ganz viele Menschen sich mit der Arbeit identifizieren und in Anführungszeichen dann die Arbeit auch sie sind.
00:29:02: und damit wird es natürlich in der Kritik ganz schwierig.
00:29:05: Und letzten Ende sprichst du damit ja bei einer der ganz, ganz wichtigen Feedback-Regeln an zwischen der Person und der Sache bzw.
00:29:14: der Aufgabe eben zu trennen.
00:29:17: Denn nicht die Person als solcher ich schlecht sondern die an dieser Stelle vielleicht verrichtete Tätigkeit des Ergebnis entspricht um jetzt mal in die Theatersprache zu kommen, nicht der Rolle dem was sie hätte machen sollen und es geht jetzt quasi allein nur um die Aufgabe.
00:29:37: Und eben zu schauen wie kann diese Aufgabe beim nächsten mal besser gelöst werden?
00:29:43: Ja,
00:29:43: kann aus meiner Erfahrung nur sagen trifft sich immer wieder ein nicht unerheblicher Prozentsatz auf der anderen Tischseite der jegliche Kritik an der Arbeit als persönliche Beleidigung empfindet egal wie man's verpackt.
00:30:00: Ja spannend!
00:30:00: Gehen wir nochmal einen Schritt weiter.
00:30:03: Mir jetzt auch auffällt, du hast es gerade schon angesprochen.
00:30:09: Dass wir es durchaus auch mit einem unterschiedlichen Führungsstil durchaus zu tun haben können.
00:30:23: Zu Beginn der Proben war das sehr kooperativ, sehr dialogorientiert und vor allem eine große Offenheit für Ideen, eben auch der Beteiligten.
00:30:39: Natürlich gibt es klare Vorstellungen des Regisseurs.
00:30:43: Der ist aber gar nicht abgeneigt, dass man sich selbst einbringt und ihm etwas anbietet.
00:30:52: Es ist vollkommen klar, je näher wir uns der Premiere nähern und die Premiere findet in weniger als vier Wochen statt Desto klarer müssen irgendwann dann auch Dinge entschieden sein und desto eher wird dann auch der Führungsdeal in gewissen Situationen plötzlich eher direktiv bzw.
00:31:19: werden dann Entscheidungen getroffen oder eben auch darauf verwiesen, dass hier bereits Entscheidungen Getroffen worden sind Auch hier wieder etwas was wir in unseren Unternehmensalltag sehr gut übertragen können.
00:31:35: Denn es gibt nicht den einen Führungsstil, sondern es gibt ein situationsabhängigen Führungstil was im Übrigen jetzt auch mit dem Thema des Feedbacks gerade eben sehr eng zusammenhängt.
00:31:52: was du grade gesagt hast.
00:31:54: hier muss man natürlich eben auch immer schauen in welcher Lage man sich gerade befindet Und wo ist Partizipation möglich?
00:32:04: Wo ist vielleicht aber auch Entscheidungsschnelligkeit dann irgendwann geboten worden.
00:32:08: Wo erwarten Mitarbeiter irgendwann auch Entscheidungen und möchten gar nicht sozusagen in jede Entscheidung mit eingebunden werden?
00:32:18: Sowohl das Feedback als auch der Führungsstil zahlt ja auf das ganze Thema Motivation ein, wie ist das denn im Coeur de Ballet?
00:32:29: also?
00:32:30: Was mich hier ja total fasziniert, ist diese wahnsinnig hohe Core-Geist und dieser Wahnsinnig ausgeprägte Motivation.
00:32:43: Und zwar gefühlt alle Künstler die ich da bisher kennenlernen durften arbeiten wirklich mit größter Hingabe.
00:32:55: Da werden keine Überstunden gezählt Da ist man bis spät abends in dem Opernhaus.
00:33:02: und eines darf man nicht vergessen, also nicht nur die Künstler auf der Bühne auch.
00:33:06: Die Künstlern hinter der Buhne beziehungsweise all die Mitwirkenden.
00:33:11: Die Bezahlung ist ja in aller Regel nicht besonders gut.
00:33:16: Und trotzdem leben diese Künstlerin ihren Traum brennen für ihre Sache selbst wenn das Opfer kostet.
00:33:27: Das jetzt wieder mal übertragen in die Business-Welt.
00:33:30: und hier mich bitte nicht falsch verstehen.
00:33:32: Ich bin jetzt nicht der Befürworter, dass man seine Mitarbeitenden schlecht bezahlen soll aber was man daraus schon auch lernen kann das Geld alleine Nicht alles ist und dass die Motivation Auch nicht am Ende nur von Geld kommt sondern es ist vor allem den Sinn eben in etwas sieht oder eben auch nicht, was letzten Endes Mitarbeiter extremst motiviert.
00:34:04: und deswegen ganz klare Aussage.
00:34:07: Purpose schlägt Premiere wenn uns die Aufgabe erfüllt und begeistert.
00:34:17: Und die Motivation kommt glaube ich so wie du das beschreibst auch nicht vom Regisseur?
00:34:24: Nein also Ich glaube, gefühlt haben wir es hier mit einem wirklich überdurchschnittlich hohen Anteil an Menschen zu tun die sich hier ihren Traum erfüllen.
00:34:37: Die vielleicht schon als Kinder und Jugendliche sich sagten ich möchte später einfach tanzen das ist genau meine Berufung und wie diese Berufungen folgen.
00:34:50: Und ja entsprechend auch dieser harte Arbeit dieser Fleiß diese Disziplin eben in Kauf nehmen, um ihren eigenen Traum zu leben.
00:35:01: Um ihre Berufung zu folgen.
00:35:04: Ist das natürlich nicht so einfach, Kolleginnen und Kollegen zu finden?
00:35:08: Und zu rekrutieren die diesen Job als ihre Berufungen betrachtet haben schon von Kindesbeinen an?
00:35:16: Absolut!
00:35:17: Da kann ich dir natürlich nur recht geben.
00:35:21: aber was lernen wir trotzdem daraus?
00:35:25: Es ist eben am Ende nicht nur Geld, womit ich Menschen motivieren kann.
00:35:31: Und wenn wir nochmal ganz kurz zusammenfassen das geht im Prinzip damit los den Mitarbeitenden das große und ganze klar zu machen.
00:35:40: es geht um der Unternehmenskultur Sie wertzuschätzen für das was sie leisten ihnen klarzumachen auch wenn sie vielleicht jetzt nicht auf der Bühne vorne stehen dass sie aber trotzdem einen wichtigen Beitrag leisten, also eben auch den stillen Helgen ihrer Anerkennung wiederzugeben.
00:36:03: Durch eine entsprechende Feedback-Kultur ihnen die Möglichkeit zu geben sich weiterzuentwickeln.
00:36:10: All das sind ganz wichtige Elemente womit ich letzten Endes Mitarbeiter, Mitarbeitende motiviere.
00:36:19: Und es ist am Ende eben nicht nur, auch wenn das natürlich ein wichtiger Bestandteil ist.
00:36:25: Gerade vor dem Hintergrund der massiven Kostensteigerung die wir jetzt in den letzten Jahren hatten, ist aber Geld alleine nicht der einzige Faktor mit dem ich meine Mitarbeitenden an meinen Unternehmen binde.
00:36:37: Ja also da bin ich bei dir
00:36:40: und wenn ich vielleicht noch ein ganz persönliches Learning jetzt aus diesen Erfahrungen mitnehmen kann, wohl gemerkt also ich agiere jetzt erst seit knapp zwei Monaten als Statist.
00:36:59: Aber es ist letzten Endes dieses vielbesprochene Thema des lebenslangen Lernen denn am Ende ist man nie zu alt und auch im fortgeschrittenen Alter ist ein Einstieg ein Umstieg einen Wechsel immer noch möglich.
00:37:18: natürlich braucht das Mut auch mal etwas neues zu beginnen.
00:37:23: Aber am Ende ist eigentlich fast alles möglich mit der entsprechenden Ausdauer, mit der Disziplin und der entsprechende Vorbereitung.
00:37:34: Ich habe es eingangs erzählt wie ich eben unvorbereitet in das Casting reingegangen bin und entsprechend auch direkt abgelehnt wurde Wie ich aber beim zweiten Mal als ich vorbereitet war dann eben doch genommen wurde.
00:37:49: Und wenn man das jetzt vielleicht auch nochmal in unsere Unternehmenswelt übertragen möchte und insbesondere auch an die Recruiting-Welt, aus der ich ja selbst komme.
00:38:00: Wir müssen unbedingt aufpassen dass wir insbesondere auch die Zielgruppe Fünfzig Plus hier eben nicht in eine Schublade stecken und uns denken naja was will man in dem Alter noch großartig erwarten?
00:38:15: Ganz im Gegenteil, Altersdiversität muss auch hier aktiv gefördert werden.
00:38:21: Wir haben es vorhin schon gesagt, Diversität ist ohnehin der Erfolgsfaktor in Unternehmen.
00:38:29: Ja Holger, herzlichen Dank!
00:38:31: Also ich glaube jeder merkt wie du für das Thema Ballett brennst und wie viel Freude dir das macht.
00:38:41: Es hat mir Freude gemacht mit ihr darüber zu sprechen heute.
00:38:44: Schön dass du da warst.
00:38:45: Vielen lieben Dank, dass du dir auch dieses außergewöhnlichen Themas dich annämmst.
00:38:53: Ja Glück auf und bleibt gesund sozusagen nicht nur auf der Bühne und den Brettern der Welt sondern auch in euren Unternehmen.
00:39:00: und denkt dran Der Mensch ist der wichtigste Erfolgsfaktor für euer Unternehmen.
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