Familienbewusstsein im Unternehmen
Shownotes
In dieser Folge der HRM Hacks spricht York Lemb in Vertretung für Alexander R. Petsch mit Nicole Beste-Fopma über ein Thema, das in vielen Unternehmen noch unterschätzt wird: Familienbewusstsein. Als Journalistin, Autorin und Expertin für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verrät sie, warum es dabei um weit mehr geht als nur ein nettes Benefit für Mitarbeitende und warum gerade Unternehmen umdenken sollten, um Motivation, Bindung und Produktivität stärken. Mit klaren Impulsen wird deutlich: Wer Familienbewusstsein strategisch angeht, verschafft sich einen echten Wettbewerbsvorteil im Kampf um Fachkräfte.
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00:00:06:
00:00:21: Hallo, mein Name ist Jörg Lemp und ich vertrete den Alexander Page heute hier.
00:00:25: Und wir sind live auf der Retention Pro in Wiesbaden!
00:00:28: Ich begrüße ganz recht herzlich Nicole Beste-Fopma.
00:00:33: mitgebracht Mitgebracht hast du uns ein total spannendes Thema, nämlich dass alles rund um das Thema Familienbewusstsein.
00:00:40: Stell dich doch mal kurz vor und warum treibt sich dieses Thema eigentlich so um?
00:00:45: Das wäre mal ganz spannend!
00:00:47: Wir haben eine dreiviertel Stunde Wildpilzei haben
00:00:49: wir.
00:00:49: Ja, wir machen bis einer eine Tür klopft und sagt hier ich will jetzt auch rein
00:00:54: Weil das ist natürlich eine ultra-lange Geschichte.
00:00:57: Ich bin ja schon ein Tag älter, also von daher ... Ist die Geschichte auch länger wie ich zu dem Thema Familienbewusstsein gekommen bin?
00:01:04: Aber natürlich über persönliche Erfahrungen.
00:01:08: Also ich war viele Jahre alleinerziehend im Unternehmen und es hat alles ganz wunderbar geklappt.
00:01:14: Ich hatte eigentlich nicht den Eindruck, dass Unternehmen nicht familienbewusst aufgestellt sind.
00:01:19: Und dann kamen die Liebe dazwischen.
00:01:23: Umgezogen.
00:01:25: Mit der Liebe kamen noch drei Kinder dazu, weil ich einen Wettbeer geheiratet habe mit drei Kindern.
00:01:32: Dann hatte ich also vier Kinder und ich dachte Gott, ich hab ja immer gearbeitet ist doch alles gut, ne?
00:01:36: Also das dachten aber nicht die Unternehmen, die ... Ich hab dann gemerkt dass die Unternehmen Nicht-Familien bewusst aufgestellt sind Und die haben mir ganz klar gesagt hat so wenn ein Mutter von vier Kindern sorry Aber geht nicht.
00:01:51: und da dachte ich okay euch zages und habe mich selbstständig gemacht.
00:01:56: Und bin dann immer mehr in dieses Thema reingekommen, auch weil ich parallel immer schon ehrenamtlich unterwegs war und zwar zu der Zeit bei den Business Professional Women das ist ein großer internationaler Frauenverband und wir haben den Equal Pay Day mit nach Deutschland gebracht.
00:02:14: Dann hatte ich also zum einen meine persönliche Erfahrung, dann hatte ich noch diese Erfahrungen aus dem Ehrenamt mit EqualPay.
00:02:20: Ich hab damals die Das Sonderjournal zum Thema Equipay für Deutschland dann entwickelt und auch rausgebracht.
00:02:29: Und je mehr ich mich mit dem Thema Equopay beschäftigt habe, desto mehr ist mir klar geworden das hat alles mit Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu tun.
00:02:39: Also der Pay Gap geht massiv auf sobald Frauen Mütter werden.
00:02:45: Der schließt sich nicht mehr wirklich und führt dann zu ganz vielen anderen Gaps.
00:02:50: Also so bin ich zu dem Thema gekommen und dann habe ich mich immer mehr damit beschäftigt.
00:02:54: Und ich muss sagen, es ist ein ultraspannendes Thema weil auch wenn ich jetzt so heute noch mit also zwanzig Jahre später noch mit Menschen darüber spreche viele meinen Wenn wir von Vereinbarkeit von Beruf und Familie sprechen, sprechen wir über Benefits für Mütter aber das ist es nicht.
00:03:14: Wenn wir vor der Vereinbartheit von Beruf eigentlich über Lebensphasenorientierung, weil wenn wir Benefits tatsächlich für Mütter haben und wenn wir die Ausweiten auf alle anderen im Unternehmen dann profitieren auch alle davon.
00:03:33: Und warum Lebensfasenorientierungen?
00:03:34: Weil wir immer in irgendeiner Art von Phase sind in unserem Leben, in der wir irgendetwas mit unseren Berufsleben vereinbaren müssen.
00:03:44: Das fängt an mit dem Einstieg in den Beruf.
00:03:48: Wie gesagt, Mutter von für Söhnen.
00:03:51: Unser Jüngster bompt einen Abschluss gemacht, er könnte überall anfangen und sagt aber ne ich brauche Zeit weil ich habe jetzt einen Freundin.
00:04:00: mit der möchte ich und ich hab auch Freunde natürlich und mit denen möchte ich Zeit verbringen.
00:04:04: also das ist diese Work-Life Balance von der wir nicht besprechen dürfen.
00:04:10: Aber Klar, das ist seine Forderung.
00:04:13: Also er verbindet... Er muss da jetzt etwas vereinbaren.
00:04:16: Dann kommen irgendwann mal Kinder.
00:04:17: Ich habe auch einen Sohn der in dieser Phase drin ist, dass er Beruf und die Betreuung vom Baby vereinbaren muss.
00:04:28: Ich hoffe nicht, dass ich sobald ein Pflegefall werde aber dann müssen die Mitarbeiter mit zu pflegenden Angehörigen verbinden.
00:04:36: Dann kann es mal sein, dass eine schwere Krankheit kommt.
00:04:39: dann muss ich meinen Beruf mit der Krankheit verbinden oder ich lasse mich scheiden.
00:04:43: da muss Ich mein beruf mit dieser Belastung das ich gerade in dieser Scheidungssituation bin verbinden.
00:04:51: Ich habe ein hobby ich hab einen Ehrenamt also ich habe immer irgendetwas was ich vereinbaren muss.
00:04:57: Also von daher sprechen wir hier von Lebensphasen und davon dass wir eigentlich schauen müssen, dass wir das überall im Unternehmen unterbringen.
00:05:06: Das ist spannend weil du hast auch eine steile These sozusagen mitgebracht.
00:05:10: Also wenn Unternehmer von Benefit sprechen, wenn es um ein Familienbewusstsein geht... Ist das zu kurz?
00:05:20: Ist das richtig?
00:05:21: Ist es falsch?
00:05:22: Sag mal was dazu!
00:05:24: Ja also wenn wir vom Benefit sprechen dann hört sich das immer für mich so an und ich glaube das ist auch das was das Gro da drunter versteht.
00:05:31: Das ist so etwas Nettes, was wir jetzt unseren Mitarbeitenden anbieten.
00:05:36: Und was viele, viele Unternehmer, Unternehmerinnen, HRlerInnen noch nicht sehen – aber eigentlich sind es eher die obere Führungsebene – ist das für ein Benefit, das eigentlich für das Unternehmen ist.
00:05:52: Weil die Mitarbeiterinnen und das zeigen zahlreiche Studien immer wieder.
00:05:58: Produktivität steigt Die Motivation steigt, die Bindung steigt und was nicht alles noch steigt.
00:06:07: Also es gibt sehr viele Sachen, die employer branding super super wichtig.
00:06:11: also ich kriege bessere und mehr Bewerbungen und da gibt's auch ganz tolle Beispiele für Und gleichzeitig sinkt die Fluktuation Es sinkt der Krankenstand, es sinken die Fehlzeiten kann man ja alles in Geld rechnen.
00:06:30: Also es ist nicht so, dass das jetzt sowas Nettes ist was ich jetzt meinen Mitarbeitenden mitgebe sondern es ist auch ein Benefit für mich als Unternehmer oder Unternehmerin.
00:06:41: Was würdest du Unternehmen als Rat mitgeben?
00:06:43: Zum Beispiel, was sie machen können um ein besseres Familienbewusstsein in die Unternehmen zu bekommen.
00:06:48: Weil so wie du das darstellst ist ja schon ein strategisches Thema.
00:06:52: Über einen langen Zeitraum redest über die unterschiedlichen Phasen und auch ganz unterschiedliche Baustellen plus positive Effekte.
00:07:00: Das wird sehr automatisch strategisch.
00:07:05: Was würdest du Unternehmen mal so mit auf den Weg geben?
00:07:07: So als Best Case, was man machen kann.
00:07:10: Wie funktioniert Familienbewusstsein denn so richtig?
00:07:12: Ja leider gibt es keine Blaupause.
00:07:14: das wäre so schön wenn's die gäbe.
00:07:17: also ich muss mir natürlich erstmal meine Belegschaft anschauen.
00:07:19: Ich muss schauen wer arbeitet für mich?
00:07:22: Es gibt Unternehmen da ist es eine eher junge Belegenschaftes gibt Unternehmen Da ist es eher eine durchschnittliche oder ältere Belegchaft und es ist tatsächlich so die Lebensphasenorientierung.
00:07:34: Also es gibt jetzt nix, wo ich chronologisch sagen kann also wenn er so und so alt ist dann passiert das, wenn sie so und So alt ist, dann passiert dass.
00:07:41: Also die Lebensfasen, die schwimmen ja ineinander über und können auch zu unterschiedlichen Zeiten kommen.
00:07:47: Also das eine ist erstmal... Ich muss gucken wie ist meine Belegschaft?
00:07:52: Wie sieht die aus?
00:07:54: Welche Anforderungen haben die?
00:07:57: Und leider muss sich das regelmäßig machen.
00:07:59: Also wenn ich jetzt dieses Jahr weiß, wie meine Belegschaft aufgestellt ist und welche Anforderungen die haben dann heißt das nicht dass sich das nächstes und übernächstes Jahr auch noch weiß.
00:08:08: Weil es verändert sich so eine Belegenschaft.
00:08:10: also es ist super super wichtig zu gucken wer arbeitet bei mir und welche anforderungen haben die?
00:08:17: Und dann kann ich darauf aufbauen natürlich die Maßnahmen hier raus suchen und da gibt es Maßnahmen von bis.
00:08:24: Wir haben eine Studie gemacht letztes Jahr und da kam raus, dass viele viele Unternehmen natürlich schon die flexiblen Arbeitszeiten haben.
00:08:32: Zumindest sagen sie das weil ich habe vor kurzem einen Link auf post of LinkedIn gelesen und der sagte einer ja flexible zwischen neunundsebten Uhr also echte Flexibilität home office ist sehr sehr wichtig Und Teilzeit bieten die an, wobei ich immer sage ja jetzt müssen wir mal überlegen was ist eigentlich Teilzeit.
00:08:54: Also das ist schon meine Grundvoraussetzung.
00:08:57: aber dann gibt es natürlich viele... Das sind die low-hanging fruits die du eigentlich immer anbieten kannst.
00:09:04: da geht's um besprechungsfreie Zeiten dass man einfach sagt also wenn wir viele Eltern bei uns im Unternehmen haben auch wenn wir weniger haben Für Eltern ist es sehr, sehr hilfreich, besprechungsfreie Zeiten zu haben.
00:09:19: Das heißt also keine Besprechungen vor neun Uhr, keine Besprechungen nach sehzehn Uhr und auch keine während Brückentagen.
00:09:26: Wobei das keine in Anführungsstrichen... weil natürlich kann es sein dass ich eine Besprechung vor neune oder nach sechzehn uhr machen muss aber diese Besprechunge sollten langfristig angekündigt sein damit die Mitarbeitenden die eine Betreuungsaufgabe haben, das einfach einplanen können.
00:09:45: Und so gibt es noch ganz viele andere Möglichkeiten was man machen kann um die Mitarbeitenden zu unterstützen.
00:09:53: Es ist ... mach im mitarbeitenden Gespräch.
00:09:57: Jährlich sollte ein mitarbeitende Gespräch stattfinden.
00:10:00: ich weiß dass in vielen Unternehmen nicht der Fall ist aber das wäre ja schon mal ne Maßnahme.
00:10:04: Mitarbeitende und in den mitarbeiteten Gesprächen tatsächlich mal fragen Wo du eine Herausforderung hast bei der Vereinbarkeit, kann ich dich unterstützen.
00:10:17: Aber sehr wichtig ist dann natürlich im Vorfeld Führungskräfte sensibilisieren, Führungskräfte informieren – auch etwas das bei unserer Befragung rauskam.
00:10:26: Führungen wollen ihre Mitarbeitenden unterstützen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
00:10:32: Viele können es aber nicht weil sie nicht die Informationen haben, die sie dafür brauchen.
00:10:37: Also die wissen nicht, wenn jetzt eine Mitarbeiterin kommt und sagt ich bin schwanger.
00:10:43: Was sie jetzt mit der anfangen sollen?
00:10:45: Die wissen nicht wo sie sich hinschicken sollen.
00:10:47: Sie wissen nicht was ihr anbieten soll.
00:10:49: also ganz wichtig auch da immer top informiert zu sein.
00:10:54: Du hattest eben eine ganze Reihe an positiven Effekten, die passieren.
00:11:00: Mitarbeiter zu Friedenheit steigt und dann hattet du das Thema Krankheitstage runter gehen.
00:11:06: Das waren ganz viele unfassbar positive Themen, die du hattst.
00:11:10: Ja!
00:11:11: Das würde ich jetzt mal so aus dem Bauch sagen als BWL-Student.
00:11:15: Das müsste sich doch wirtschaftlich auf das Unternehmen aushüllen.
00:11:19: Absolut.
00:11:20: Hast du da was zu?
00:11:21: Ich habe da so ein paar Modellrechnungen, na klar!
00:11:24: Es ist aber natürlich schwierig das eins-zu-eins zu übernehmen.
00:11:31: Aber wenn wir jetzt zum Beispiel mal sagen Fluktuations sinkt... Tatsächlich sagen die Zahlen dass die Fluk Tuation um neunzehn Prozent runtergeht.
00:11:42: also das kann man sich ja einfach mal ausrechnen wie hoch die Fluktuation ist.
00:11:45: und dann minus Neunzehnt Prozent.
00:11:49: Ein Fluktuationsfall kostet je nach Ebene der jeweiligen Person, die ersetzt werden muss bis zu zweihundert Prozent des Jahreseinkommens.
00:12:00: Im Durchschnitt kostet es dreiundvierzigtausend Euro.
00:12:06: Da sind aber noch nicht die Kosten, die diese unbesetzte Stelle verursacht.
00:12:12: mitrennen also der Umsatzverlust und da hat das Institut für Wirtschaft rausgefunden, das sind zwischen dreißig und fünfzigtausend Euro pro Monat.
00:12:24: Das ist fettdammt viel Kohle.
00:12:28: Krankentage wir haben im Augenblick einen Krankenstand von ich glaube zwanzig Tage im Durchschnitt.
00:12:35: man sagt dass oder Studien sagen, das ist nicht Mann.
00:12:40: Das sind fundierte Studien, die sagen, dass die Krankenquote um bis zu sechzig Prozent gesenkt werden kann.
00:12:48: Wenn wir jetzt mal diese einundzwanzig Tage, wenn wir sie auf zehn reduzieren können... also wir sind dann etwa, das sind nicht ganz sechszig Prozent.
00:12:58: Aber die Krankentage kosten uns pro Mitarbeiter pro Jahr zehntausend Euro.
00:13:05: Wenn man das auf fünftausend runterkriegen Pro Mitarbeiter ist das ein irre Geld.
00:13:13: Genau das Gleiche mit dem Produktivitätsverlust, auch das können wir natürlich rechnen was es uns bringt wenn wir unsere Mitarbeitenden zu mehr Produktivität unterstützt animieren.
00:13:26: danke das war das Wort was ich gesucht habe.
00:13:28: also von daher ja natürlich können wir es rechnern aber wir müssen's halt auch machen und wir müssen den Zahlen dann auch Glauben schenken.
00:13:34: Das ist spannend.
00:13:35: Auf der einen Seite hast du das jetzt beurkundet, was man sparen kann und welche Kosten man vermeiden kann.
00:13:42: wenn dann... Aber wenn wir über Kosten gehen?
00:13:45: Was kostet es denn ein Unternehmen, wenn es Familien orientiert sein möchte?
00:13:51: Jörg, du stellst mir Fragen!
00:13:53: Da
00:13:54: bin ich ja genau!
00:13:59: Die Kosten sind von.
00:14:01: Also wenn ich natürlich eine eigene Kita aufbauen möchte, ja das kostet richtig.
00:14:09: Aber es gibt auch ganz viele Maßnahmen die ich einfach umsetzen kann ohne dass sie mich Geld kosten.
00:14:16: Wenn ich jetzt diese besprechungsfreie Zeiten... Das kostet mich doch nichts!
00:14:21: Im Jahresgespräch mal danach zu fragen wo kann ich dich unterstützen?
00:14:25: Es kostet nix.
00:14:28: Mal auf den Flur zu fragen Alles okay, brauchst du Unterstützung.
00:14:33: Wie geht es dir?
00:14:34: Das kostet nix!
00:14:36: Und ich war jetzt gerade auf dem Familienwirtschaftskipfel und die Yvonne weiß von der Funkemediengruppe.
00:14:45: Funke-Mediengruppen hat die Familienstaatszeit eingeführt.
00:14:51: Du weißt was die Familienstartzeit ist?
00:14:52: Nein.
00:14:53: Okay.
00:14:54: Die Familienstadtzeit hätte laut EU-Gesetzgebung im August in Deutschland eingeführt werden müssen.
00:15:02: Das sind diese zehn Tage bei vollem Lohnausgleich, die der Partner oder die Partnerin nach der Geburt eines Kindes zu Hause bleiben darf um die Mutter im Wochenbett zu unterstützen.
00:15:16: Deutschland hat das nicht eingefürt und es gibt aber schon zahlreiche Unternehmen, die das eingefört haben.
00:15:25: Und jetzt sagt man so, oh Gott.
00:15:28: Hier zwei Wochen bei voller Bezahlung das kostet ja unglaublich viel Geld.
00:15:33: und Yvonne sagt nein!
00:15:34: Das kostet gar nichts weil auf so eine Geburt können wir uns in aller Regel bis zu neun Monate vorbereiten.
00:15:44: Das stimmt.
00:15:45: Das heißt wenn ich das in der Abteilung kommuniziere hier dann und dann ist er errechnete Termin für die Geburt des Kindes und danach bin ich zwei Wochen weg dann können diese zwei Wochen überbrückt werden.
00:15:59: Da muss niemand neu eingestellt werden, das ist bei einer guten Führung, ist es möglich, diese zwei wochen abzudecken und dann kostet das nix?
00:16:09: Das kostet des Unternehmens nix!
00:16:11: Und wenn wir die derzeitige Geburtenrate uns anschauen einmal im Leben eines Vaters oder eins, drei Mal in dem Leben eines vaters oder einer Partnerin mal zwei Wochen Sorry, aber ist ein Witz.
00:16:28: Und der Effekt ist enorm!
00:16:32: Weil meine Güte was haben die Henkel?
00:16:36: Henkel hat das eingeführt.
00:16:38: Gut sie haben auch noch dass sie zwei Monate das Elterngeld aufstocken Aber diese Familienstaatszeit... ...vierzig Prozent mehr Bewerbungen.
00:16:49: Sorry aber das lohnt sich doch immer.
00:16:52: Dann haben wir einen Unternehmen.
00:16:54: Das ist CommSpace in Bielefeld, ein IT-Unternehmen.
00:16:59: Die haben die Familienstartzeit eingeführt.
00:17:01: Also es ist ein kleines Unternehmen ... Es geht von klein bis groß, es ist möglich und die haben noch den Kündigungsschutz für werdende Väter und Partnerinnen und Schwangeren eingefürt.
00:17:14: Das heißt nur einfach, das ist parallel zum Kündigungsschutzvermütter.
00:17:18: Haben die auch diesen Kündighungsschutz für PartnerInnen eingeführte?
00:17:24: Kostet ja nix!
00:17:25: Gut, wenn du jemanden unbedingt loswerden möchtest dann ist das natürlich doof.
00:17:28: Aber eigentlich kostet es nichts aber es hat einen unglaublichen Effekt nach außen.
00:17:36: Ja in Zeiten der Fachkräftemangels will man ja nur wirklich nicht die Leute bewusstlos werden sag ich jetzt mal.
00:17:43: Jetzt hast du über ganz viele sozusagen offensichtliche sichtbare Phänomene gesprochen, die auffallen.
00:17:50: gibt es auch So versteckte Anzeichen in Unternehmen, wenn es bei fehlendem Familienbewusstsein was das Unternehmen gar nicht so mitkriegt.
00:18:03: Also das Unternehmen kriegt's ja mit, wenn die Leute kündigen.
00:18:06: Was natürlich ein Phänomen war und auch noch ist, ist dieses Quiet Quitting.
00:18:13: Das also mein Mann nennt das immer die Unternehmensbewohner.
00:18:17: Die kommen ins Unternehmen, setzen ihre Stunden ab und gehen wieder.
00:18:24: Das ist natürlich schwer zu erkennen, aber ja die gibt es.
00:18:30: Aber jetzt wenn du sagst so dass das nicht erkennbar ist, ist natürlich so ein Kultur.
00:18:35: Es ist definitiv ein Kulturtierma.
00:18:40: Ich glaube wenn Dienst davor Schrift gemacht wird ich glaube dann siehst Du schon dass die Kultur nicht so ganz stimmt.
00:18:48: Aber unsichtbare Zeichen ist schwer.
00:18:51: Unsichtbar ist unsichtbar.
00:18:53: Der rote Faden ist genau hingucken, zuhören mit den Menschenreden in Kommunikation gehen und dann die geeigneten Maßnahmen finden und ableiten sozusagen.
00:19:04: Welche Rolle spielt Familienbewusstsein heute im Wettbewerb um Fachkräfte?
00:19:11: Riesengroße Rolle!
00:19:13: Wir sehen wirklich... dass viele, also die Zahlen der Väter, die das Unternehmen verlassen wollen wenn es nicht familienbewusst aufgestellt ist.
00:19:27: Ist groß.
00:19:27: wir haben bereits über eine halbe Million Väter die tatsächlich schon gegangen sind und es sind X Millionen die gehen wollen.
00:19:40: Wir sehen, dass unglaublich viele Menschen sich Tatsächlich sind bereit, weniger Gehalt zu ... für Anschlagen.
00:19:52: Also die sind bereit auf Gehalt zur Verzichten zugunsten familienbewusster Maßnahmen.
00:19:59: Es ist tatsächlich auch so, dass wenn du das anbietest kannst du deinen Mitarbeitenden weniger Gehalt sein.
00:20:08: Das ist natürlich nichts was ich empfehlen würde aber es ist tatsächlich so.
00:20:11: man sagt im Durchschnitt Die Zahl habe ich jetzt im Augenblick nicht parat, aber das Durchschnitt muss mal weniger Gehalt zahlen wenn mein Familien bewusst orientiert
00:20:20: ist.
00:20:20: Das passt ja
00:20:21: auch wieder in Kostenfaktoren
00:20:22: zu Work-Live Balance.
00:20:25: Wenn ich meinen Leben finanzieren kann dann will ich das Leben aber auch sozusagen auskosten können und brauche Zeit dafür.
00:20:36: Ich hätte noch eine Frage warum sind gerade Eltern oder Pflegende von Angehörigen oft besonders wertvolle Mitarbeiter für einen Unternehmen.
00:20:47: Wie kommt das?
00:20:48: Das hattest du in deinem Vortrag eben...
00:20:51: Hatte ich das in meinem Vortzug?
00:20:52: Ich
00:20:52: glaub schon!
00:20:56: Also es ist einfach, dass die lernen natürlich gewisse Skills dadurch, dass sie diese Sorgearbeit übernehmen, die du so nicht lernst.
00:21:09: Du lernest natürlich als Mutter, oh mein Gott Lernst du eine sehr hohe Toleranz?
00:21:17: Du lernst, optimal zu kommunizieren.
00:21:22: Du larnst zum Motivieren!
00:21:26: Du lerenst mit Geld umzugehen noch mal ganz anders als wenn keine Kinder im Haushalt sind weil Kinder kosten echt unglaublich viel Geld und Pflege kostet nochmal mehr Geld weil du kriegst ja kein Geld vom Staat dafür dass du pflegst.
00:21:39: also du hast ein Pflegegrad.
00:21:41: aber Also es gibt unglaublich viele Kompetenzen, Elternkompetencen die man erlernt.
00:21:50: Während man sich um andere kümmert und auch natürlich wenn man pflegt lernt muss man eine sehr hohe Resilienz entwickeln weil das ist nicht einfach.
00:22:00: da kann ich allen Hörern nur empfehlen Joachim Lasck zu folgen.
00:22:07: Das beschreibt er immer welche Kompetenzen man dadurch erlernt, dass man Mutter ist.
00:22:12: Dass mein Vater ist und dass man pflegender Angehörige
00:22:14: ist.".
00:22:15: Und dieses Skills übertragen sich dann sozusagen eben auch aufs Berufsleben?
00:22:19: Auf
00:22:19: jeden Fall!
00:22:21: Also wenn ich es schaffe meine Kinder dazu zu motivieren, sich was weiß ich zu lernen... dann lerne ich ja mich auf andere Menschen einzustellen.
00:22:34: Und natürlich kannst du das im Job gut gebrauchen.
00:22:38: und welche Unternehmerin, welcher Unternehmer wünscht sich nicht dass die Mitarbeiter auch mit auf die Kosten schauen?
00:22:47: Das wünschen sicher jeder.
00:22:49: Ich meine klasse wenn nicht jeder meint hier Business Class fliegend so müssen sondern auch mit Economy zu reden ist also Natürlich wird das eins zu eins kann man das übertragen.
00:23:00: Das ist gut.
00:23:02: Wenn du mal überlegen würdest, wenn jemand sagt okay ich habe das verstanden?
00:23:08: Ich möchte mein Unternehmen familienbewusster ausrichten sozusagen was sind deiner Meinung nach oder deiner Erfahrung nach häufig gemachte Fehler so dass unsere Zuhörer genau nicht vermeiden können?
00:23:22: Also Fehler die ich sehr oft feststelle es dann kommt irgend ein neues Nennen wir es jetzt mal Benefit, also Familienbewusste-Maßnahme kommt auf den Markt.
00:23:33: Die wird gut verkauft und jeder sagt super brauchen wir sofort einführen anstatt zu gucken ob die wirklich gebraucht werden im Unternehmen.
00:23:41: Also viele springen noch viel zu schnell auf alles auf was es gibt ohne vorher die Abfrage zu machen.
00:23:49: passen diese Maßnahmen tatsächlich zu unseren Mitarbeitenden?
00:23:55: auch etwas, was wir in unserer Studie festgestellt haben.
00:23:59: Viele Unternehmen nehmen sich gerne solche leicht umsetzbare Maßnahmen nicht die ich genannt habe sondern andere führen die ein und die Mitarbeiter sagen aber da ist keine Wirkung.
00:24:16: also das hilft mir nicht bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie als sie schauen sich nicht wirklich an was die Mitarbeitenden brauchen.
00:24:25: Sie schauen sich nicht an, ob sie die Wirkung erzielen, die sie sich erhofft haben und dann ist das zum Fenster rausgeschmissenes Geld.
00:24:36: Und dann wird für mich ein Bewusstsein natürlich teuer, wenn ich das nicht auf die Mitarbeiterinnen anpasse weil da kann ich ja meinen Return-on-Invest nicht
00:24:45: bekommen.
00:24:46: Ja, auf der einen Seite verpufftes, also das Geld im wahrsten Sinne des Wortes und auf der anderen Seite hat es überhaupt gar keinen Effekt?
00:24:53: Genau!
00:24:54: Ähm ...
00:24:56: Und sie setzen es auch nicht strategisch auf.
00:25:00: Wenn ich das strategisch aussetzen möchte, meinen Familienbewusstsein, dann muss ich natürlich wissen, wo sind die Herausforderungen bei meinen Mitarbeitenden?
00:25:08: Damit ich das da drauf anpassen kann.
00:25:11: und ich muss es aber immer wieder mir neu anschauen, hat sich was geändert in der Belegschaft, sind neue Herausforderungen dazu gekommen, sind Herausforderungen weggefallen.
00:25:22: Glaubst du, dass in der Zukunft bei Unternehmen die das vorbildlich machen wirklich ein Wettbewerbsvorteil ist?
00:25:29: Ja.
00:25:29: Du hattest es einmal schon angesprochen, gerade beim Recruiting auch.
00:25:36: Wie kommst du drauf, dass das noch mehr ins Bewusstsein gerät?
00:25:40: Das ist tatsächlich weil die Leute Beruf und Familie vereinbaren wollen.
00:25:47: Wir entwickeln uns immer mehr dahin, dass auch Frauen Erwerbstätik sein wollen, das zeigen auch die Zahlen.
00:25:57: Das heißt also es zeigen auch zahlen dass die Paare gleichberechtigter sein möchten.
00:26:05: in einer Beziehung und das heißt gleich berechtigt heisst hier auch Dass beide Kehrarbeit übernehmen dass beide erwerbstätig sind Und das ist auch super super wichtig.
00:26:15: wir merken jetzt auch diese finanzielle Bildung bei Frauen nimmt immer mehr zu und das zeigt automatisch dass sie Also das führt dann dazu, dass die natürlich auch erwerbstätig sein wollen.
00:26:27: Und das ist nur möglich – also wir können nur diese gleichberechtigten Partnerschaften in den Familien haben wenn die Unternehmenfamilien bewusst aufgestellt sind.
00:26:38: Das heißt also, wenn die Arbeitnehmenden es fordern werden auf Dauer die Arbeitgebenden danach ziehen müssen weil wir haben den Fachkräftemangel.
00:26:52: Arbeitskräftemangel, aber wir haben sehr wohl einen Fachkräftemankel und wir haben einen Führungskräftemangel.
00:26:59: Die wollen nicht mehr in Führungen gehen weil sie berufen Familien nicht vereinbart bekommen.
00:27:03: Und wenn wir uns die Belegschaft anschauen... ...die Forderungen nach Familienbewusstsein sind einfach da!
00:27:10: Wir haben eine Belegenschaft hat im Durchschnitt fünfundzwanzig Prozent Eltern mit Kindern unter achtzehn.
00:27:18: Sie haben im durchschnitt siebzehnt prozent pflegende Angehörige Sechzehn, achtzehnt Prozent zorgende Angehörige.
00:27:25: Und dann haben sie noch knapp vierzig Prozent die keine Sorgearbeit übernehmen müssen aber auch die wollen eben diese familienbewussten Strukturen weil Familienbewusstsein Lebensfassenorientieren ist.
00:27:40: Hättest du sozusagen Kommunikations-Tipp?
00:27:43: Also würdest du das schon in die zukünftigen Stellenbeschreibungen mit reinbringen.
00:27:47: und also wo sich so die Kommunikationseinsätze für Unternehmen, gerade wenn du sagst es ist ein strategisches Thema.
00:27:55: Du kannst Geld sparen, du kannst Kosten senken.
00:27:57: Du hast einen Wettbewerbsvorteil, wenn du das richtig ausschlacht.
00:28:01: Es gibt schon einen Preis, gibt schon für das Thema familienorientiertes Unternehmen oder Oder ... oder, also wie kann man sich als Unternehmen daher vortun?
00:28:15: Ja.
00:28:18: Preise kommen jetzt so langsam.
00:28:20: Mhm.
00:28:20: Aber okay, es gibt schon erste Preise klar.
00:28:23: Ähm... aber die Kriterien sind noch nicht transparent, da müssen wir dran arbeiten.
00:28:29: Aber das kommt, ich hab ja auf dem Bundesverband Vereinbarkeit initiiert und gegründet.
00:28:34: Da arbeiten wir auch gerade dran.
00:28:36: Und Kommunikation!
00:28:37: Also Battlesmann-Stiftung hat sich mal angeschaut, wie viele Unternehmen in ihren Stellenausstreibungen tatsächlich auch mit Familienbewusstsein werben.
00:28:47: Sind nur ganz, ganz wenige.
00:28:48: ich glaube es sind zwölf Prozent also gar nicht weniger als ich kann auch nur empfehlen macht das weil dann seid ihr stets auf jeden Fall noch mit raus würde ich machen.
00:28:59: aber Problem ist, dann müssen sie natürlich auch halten.
00:29:02: Das muss ich versprechen?
00:29:05: Sonst endet das so wie die Greenwashing-Kampagne von ein paar Jahren.
00:29:09: Genau und auf jeden Fall ist es ein Vorteil ja.
00:29:14: Wenn du einen Geschäftsführer Einsatz zum Thema Familienbewusstsein mitgeben wollen würdest was wäre das?
00:29:24: Das kommt jetzt sehr auf den Geschäftsührer drauf an weil Ist es jemand, der getrieben ist durch Zahlen?
00:29:34: Dann würde ich ihm natürlich sämtliche Zahlen um die Ohren werfen und sagen hier guck doch mal du du sparsst doch ganz unheimlich viel wenn du dich Familienbewusst aufstellst.
00:29:43: Ist es jemand, der das Thema schon verstanden hat dann brauche ich ihn wahrscheinlich nicht allzuviel zu sagen weil dann weiß er dass Familienbewusster in Lebensphasen Orientierung ist motiviertere, produktivere, was weiß ich?
00:29:59: Was mitarbeiten dann hat.
00:30:00: Also es kommt sehr, sehr oft auf die Geschäftsführung selber drauf an und es gibt die, die haben es verstanden und es gibts die, sie haben's auch nicht verstanden.
00:30:09: Ja vielen Dank dass du da warst!
00:30:12: Ich bin total gespannt ob jetzt in der Zukunft Unternehmen sich Familienbewusste aufstellen.
00:30:23: Mitarbeitenden aus Familien, also ob das jetzt Männer oder Frauen sind.
00:30:27: Also dass die Vereinbarkeit eine wichtige Geschichte ist weil es ganz viele Berufe gibt wo wir einfach so einen Mangel haben.
00:30:33: Freund von mir arbeitet in der Uniklinik in Aachen und sagt Wir brauchen eigentlich die Frauen die wieder zurückkommen und sie brauchen aber auch halt ne Kita Weil sonst arbeitet keiner ganz beruhigt am OP-Tisch und hat einen Kopf rein, ne?
00:30:51: Das ist das eine.
00:30:52: Die brauchen eventuelle Kita ... Ich hatte jetzt gerade eine von Vivantes bei mir auf dem Podium die Tage.
00:31:01: Und sie sagt, Sie haben sich dem Thema Randzeitenbetreuung auch mal gewidmet.
00:31:07: Also Randzeitebetreuungen sind nicht standardmäßige Kita-Zeiten.
00:31:12: Das ist nicht angenommen worden.
00:31:15: Aber was sie in den Krankenhäusern ganz besonders brauchen, es sind Schichtmodelle die für Anbarkeitsbewusst sind.
00:31:24: und das ist zum Schluss ... Ich kann über dieses Thema ja stundenlang sprechen.
00:31:28: Das ist so etwas tatsächlich ein Geht-Nicht-Gibt's-Nich beim Familienbewusstsein.
00:31:35: Es geht unglaublich viel und viele Unternehmen sagen immer wir können nicht uns Familienbewusst aufstellen Weil wir haben Leute, die im Schicht arbeiten und die können ja nicht im Homeoffice arbeiten.
00:31:47: Ja, stimmt!
00:31:48: Aber es gibt ganz viele ganz tolle Schichtmodelle... ...die man natürlich einführen kann und wo man den Mitarbeitenden dann ganz unheimlich viel Flexibilität geben kann.
00:32:01: Und die Leute kommen auch mit Handkuss zurück ins Unternehmen?
00:32:05: Also ich glaube wenn man das mal zusammenfassen kann was du gesagt hast einen Bewusstsein entwickeln, hinschauen mit den Menschen reden.
00:32:17: Dann individuelle Maßnahmen ableiten die sozusagen noch zu der Unternehmenskultur passen und viel zuhören, viel Kommunikation und das kostet im ersten Step erstmal gar kein Geld.
00:32:32: Und ein Stück weit die Flexibilität haben auf etwas zu reagieren.
00:32:38: Das muss dann aber auch kommuniziert werden, muss den Kollegen sagen, pass auf Diese Situation haben wir jetzt gerade hier und deswegen unterstützen wir diesen Mitarbeiter, indem wir das und das tun.
00:32:47: Und wenn man das ja tut dann wird er aus einer individualen Maßnahme eine Gemeinschaftsmaßnahme.
00:32:54: Das war jetzt nochmal genau das richtige Stichwort zum Schluss oder auch nicht?
00:32:58: Du hast gesagt Kultur.
00:33:00: ich habe ganz viel von Maßnahmen gesprochen.
00:33:03: diese ganzen Maßnahmen die werden nur dann von den Mitarbeitenden angenommen wenn die Kultur stimmt.
00:33:09: Das heißt also, ich kann auch ganz viele Maßnahmen einkaufen.
00:33:13: Wenn ich keine Kultur habe die Vereinbarkeitsbewusst ist wenn nicht keine Führungskräfte haben, die das vorleben werden diese Maßnahmen nicht angenommen werden und dann ist es wieder herrlich vor die Säure.
00:33:25: Ja das ist mehr mit allen Sachen so ne?
00:33:28: Ja aber das ist vielen einfach nicht bewusst wie wichtig Kultur ist und einfach eine Maßnahme einzuführen verändert keine Kultur.
00:33:37: Danke Nicole, dass du da warst.
00:33:38: Ich wünsche dir noch eine erfolgreiche
00:33:42: Messe!
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