#148 Wie Sie ihr Personal Branding auf LinkedIn aufbauen können mit Gabriela Zitsch

Shownotes

Personal Branding heißt, sich selber zu vermarkten – und in der Berufswelt sichtbarer zu werden. Der Aufbau einer Personal Brand muss nicht kompliziert sein. Aber wie fängt man damit eigentlich an?

In der 148. Folge der HRM Hacks sprechen Host Alexander Petsch und Gabriela Zitsch darüber, wie Sie Ihre eigene Personal Brand auf LinkedIn aufbauen und in Szene setzen.

Viel Spaß beim Anhören!

Viele weitere Hacks als Checkliste oder das gesamte Interview als Podcast oder Text findet Ihr https://www.hrm.de/hrm-hacks

Tape Art Cover Bild by Max Zorn: https://www.maxzorn.com / https://youtu.be/iGqo7e-FN0s

Unser heutiger Gast Gabriela Zitsch: https://www.linkedin.com/in/gabriela-zitsch-2b4b05169/

Music by "Monsters of Rec: die HR & Recruiter Branchenband“ https://www.hrm.de/unternehmen/monsters-of-rec/

Podcast Produktion: York Lemb - Employee Podcast https://www.hrm.de/unternehmen/employee-podcast/

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Transkript anzeigen

Alexander Petsch: Glückauf und herzlich willkommen zu den heutigen HRM Hacks, präsentiert von der TalentPro, dem Expo Festival für Recruiting, Talentmanagement und Employer Branding, das live in München vom 04. bis 05. Juni stattfindet. Alle Infos und das Line-up findet ihr unter www.talentpro.de. Mein Name ist Alexander Petsch. Ich bin der Gründer des HRMInstituts, euer Gastgeber. In unserer heutigen HRM Hacks Folge spreche ich mit Gabriela Zick zu How to Start Personal Branding Hacks als Recruiting Lead. Gabriela ist selbst Recruiting Lead und seit vier Jahren bei Exeta, einem deutschen IT und Tech Consulting Unternehmen. Vorher war Gabriela unter anderem bei Avantgarde Experts und Philipp Riedel, der übrigens 2025 mit dem Staffing Leader Award ausgezeichnet wurde, bei dem ich auch als Jurymitglied mit dabei war. So klein ist die HR-Welt ja. Vorher war Gabriela mal drei Jahre als Expat in Brasilien, was sie bestimmt auch geprägt hat. Und ich freue mich ganz besonders, dass du heute da bist. Herzlich willkommen, Gabriela Zitsch!

Gabriela Zitsch: Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich auch sehr.

Alexander Petsch: Ja, wir sitzen beide in Mannheim übrigens. Ja, wir können uns sozusagen zuwinken, auch wenn wir sozusagen heute nicht im selben Raum sitzen. Ja, Gabriela, wie kam es denn dazu, dass Personal Branding für dich überhaupt Thema wurde?

Gabriela Zitsch: Hm, also erstmal ja, ich winke die virtuell rüber in deinem Büro. Ich sehe auch hier hinten den Rhein durchs Fenster. Genau. Die Mannheim Connection lebt. Personal Branding war für mich anfangs ein Mysterium. Ja, ich habe das immer gehört und ich soll mir Personal Brand aufbauen und das ist total wichtig und sich zu zeigen. Ich wusste aber nicht wie. Das war so in meinem Kopf. Wie mache ich das denn? Wo soll ich anfangen? Was soll ich schreiben? Und so weiter und so fort. Und dann hatte ich tatsächlich eine Kollegin aus unserem Marketing Team, die mich da, ja, an die Hand genommen hat, in Anführungszeichen, mit der ich gemeinsam gebrainstormt habe, die mir so Tipps und Tricks gegeben hat. Wie kann ich einen Beitrag formatieren, wie kann ich den aufbauen? Und genau sie war quasi meine Starthilfe und hat mich dann aber nach zwei drei Beiträgen quasi laufen lassen. Meinte jetzt Gabi, kannst du das alleine? Das läuft doch super und ja, probiere dich aus, habe Spaß dabei und schau einfach mal, was da denn draus werden könnte.

Alexander Petsch: Und, wie viel Jahre bist du jetzt so intensiv dabei?

Gabriela Zitsch: Ich sage immer, ich habe so richtig angefangen mit LinkedIn Anfang... Also im Januar 2022/23. Genau. Also jetzt zwei Jahre. Und ja, es macht total Spaß. Ich bin immer noch dabei. Also Durchhaltevermögen zahlt sich auf jeden Fall aus. Und dadurch ist auch schon ganz, ganz viel entstanden. Nicht nur Recruiting seitig natürlich, Kandidatinnen und Kandidaten anzusprechen, Richtung Active Sourcing ist ja auch so zum Recruitingalltag dazugehört, sondern auch für mich persönlich um mir eine Personal Brand aufzubauen, geht da schon sehr, sehr viel. Unser Kontakt ist ja auch darüber zustande gekommen und deshalb darf ich heute auch hier sitzen und den Podcast mit dir aufnehmen.

Alexander Petsch: Ja. Wobei ich finde, wir sollten die Mannheim Connection viel mehr stärken. Also...

Gabriela Zitsch: Ja, ich wäre dabei.

Alexander Petsch: Also ich überlege ja, wie wenig Mannheimerinnen und Mannheimer ich eigentlich im Podcast oder auch sonst so? Ja, ich glaube, es gibt hier viel mehr noch was, was sich lohnt zu heben. Sozusagen am Rhein. Ja.

Gabriela Zitsch: Definitiv. Und gerade auch in der HR und Recruiting Welt gibt es generell ja eine riesige Bubble und sicherlich auch noch den einen oder anderen hier in der Rhein-Neckar-Region. Wobei ich auch sagen möchte, ich arbeite hier in Mannheim im Office, bin hier nicht geboren, sondern in Heidelberg. Also mein Herz hängt auch schon in Heidelberg ein wenig. Aber es ist gut hier zu arbeiten und auch viele Möglichkeiten.

Alexander Petsch: Wenn man ein bisschen rauszoomt, gehört ja Heidelberg dazu. Und dann würde ich auch noch Ludwigshafen mit eingemeinden. Ja, aber lass uns mal starten. Ja, gerne. Du hast uns eine ganze Reihe von Hacks mitgebracht. Ja, wie würdest du denn? Mit was würdest du denn einsteigen?

Gabriela Zitsch: Ich würde so mit dem ersten Hack einsteigen. Das ist erstmal die Voraussetzung, um überhaupt mit Personal Branding anzufangen. Ich würde das jetzt auch mal auf Personal Branding auf der Plattform LinkedIn beziehen, weil mein Start hat auch dort stattgefunden und ja, ich würde anfangen: Dein LinkedIn Profil ist deine Visitenkarte als ersten Hack und ich sehe ganz ganz viele Profile tatsächlich, die ja sehr minimalistisch gepflegt sind. Also Foto, okay, kein Headerbild, kaum Informationen. Das gilt es zu ändern. Letztendlich ist dein LinkedIn Profil deine Visitenkarte nach außen. Das heißt mein Profil schauen unheimlich viele Bewerbende auch an, aber auch wenn ich mich mit anderen auf LinkedIn vernetze, ich schaue auch, was machen die denn? Wo arbeiten die? Haben wir irgendwie gemeinsame Stationen? Was ist so deren Motto? Was schreiben die über sich in der Infobox? Das alles gibt mir erstmal Einblicke und danach entscheide ich auch. Okay, möchte ich eine Kontaktanfrage senden, möchte ich mich vernetzen. Vielleicht auch mal tiefer in den Austausch gehen. Und je mehr Infos da schon stehen, desto besser. Gerade natürlich auch für mich als Recruiterin. Wenn ich Bewerbende anschreibe, natürlich essenziell. Je mehr Infos ich habe, desto besser.

Alexander Petsch: Würde auch noch weiter gehen. Es ist wirklich die digitale Visitenkarte. Also wenn du nach England gehst oder im angelsächsischen Raum, da hat kaum noch einer eine Visitenkarte. Also wenn ich da auf einer Messe bin, auf einem Event bin. Da holst du dein Handy raus. Es gibt ja bei LinkedIn die Funktion, dass du sozusagen mit deiner Kamera auf den QR Code deines Profils gehen kannst und dann dich direkt vernetzen kannst. Das ist eigentlich ja in den meisten Fällen der Weg, wie du deine Kontaktdaten austauscht.

Gabriela Zitsch: Total.

Alexander Petsch: Es ist nicht nur eine Visitenkarte.

Gabriela Zitsch: Es heißt nicht mehr unbedingt: Ja, Gib mir mal deine Nummer. Also ich sammle ehrlicherweise ganz selten nur noch Nummern. Ich sage, ja, bist du auf LinkedIn oder dann auch im privaten, Ja, bist du bei Instagram? Wollen wir uns da vernetzen? Darüber kannst du auch in Kontakt bleiben, Dir schreiben. Okay. Ich brauche da gar nicht mehr unbedingt die Nummern. Es hat sich schon etwas auf die Plattformen verlagert, aber total praktisch und gerade auch im Recruiting in Kontakt zu bleiben mit Bewerbenden dann auch sage ich immer, Hey, schreibt mir gerne bei LinkedIn oder ich schreibe auch noch mal bei LinkedIn. Das muss nicht immer eine formelle E-Mail sein, das kann auch sehr unkompliziert einfach eine Nachricht sein dort.

Alexander Petsch: Okay, jetzt haben wir also mal die die Basics gemacht. Du hast gesagt, na klar, das Headerbild, ja auch das Headerbild vielleicht zu nutzen für, für, für was stehe ich denn überhaupt? Ja, was genau macht mich persönlich aus? Ja, was sind meine Vorlieben? Ja, also das kann man da schon einfließen lassen.

Gabriela Zitsch: Absolut. Ich selber habe jetzt ein Headerbild von unserer Company, ein cooles Brand Design. Das nutze ich auch sehr, sehr gerne. Könnte ich mir auch mal Gedanken machen, da so ein eigenes zu entwerfen? Klar, Aber mir taugt das jetzt erstmal so, da gibt es sicherlich auch Optimierungspotenzial. Es geht einfach auch darum, dass es gepflegt ist und dass da Inhalte hinterlegt sind, dass die Leute sehen, für was steht sie, was macht sie denn, wo arbeitet sie? Auch aus der Recruiting Brille her? Und möchte ich da in den Austausch gehen?

Alexander Petsch: Und ich sage mal, man hat ja auch die Möglichkeit auch eine Telefonnummer Handy.

Gabriela Zitsch: Ganz genau.

Alexander Petsch: Oder auch E Mail Adresse Webseiten zu hinterlegen. Was ich immer wieder feststelle, was viele sehr vernachlässigen, weil ich ja manchmal auch die komischsten E Mail Adressen sehe. Ja, und wenn ich dann die Person anspreche, sagt Ey, was ist denn da hinten? Ach, wie ist das da noch drin? Das ist dann so die Antwort, oder?

Gabriela Zitsch: Darüber könnten wir, glaube ich, auch noch mal einen Podcast aufnehmen. Was, was, was da alles so was ist, was ist da alles so gibt. Würde jetzt mal sagen den ganzen oberen Bereich bei einem LinkedIn Profil dass das der gepflegt ist, aktuell ist. Man kann natürlich auch Privatsphäre da einstellen entsprechend, das sei jedem selber überlassen. Für mich im Recruiting ist natürlich essenziell, dass da auch meine Kontaktdaten stehen, aber das würde ich mal jedem selber überlassen. Das ist ja das eigene Profil, das möchte ich auch betonen. Meine, mein Arbeitgeber überwacht jetzt nicht mein Profil, das ist mein privates, Da mache ich mit, was ich möchte. Es heißt ja auch Personal Branding. Und da das ist nicht meine, meine Company.

Alexander Petsch: Gut, also jetzt haben wir das mal mal die Basics eingestellt. Wie geht es dann weiter?

Gabriela Zitsch: Was mich vor allem beschäftigt hat am Anfang. Also Profil war da okay, wie lege ich denn los? Über was soll ich denn überhaupt schreiben? Denke das beschäftigt ganz, ganz viele am Anfang. Mir hat dann total geholfen, einfach mal ein Papier zu nehmen oder eine Powerpoint auf oder wie auch immer man es machen möchte, noch mal zu überlegen was sind denn Themen, die mich beschäftigen? Beruflicher Natur, vielleicht auch privater Natur. Wofür stehe ich? Was sind Werte von mir? Was kann ich besonders gut und wo? In welchen Themengebieten kenne ich mich denn sehr gut aus? Bei mir kam dann beispielsweise raus okay, Recruiting, das ist mein Job, das mache ich seit vielen Jahren, Dafür brenne ich immer. Vom Recruiting selber gibt es ja auch ganz, ganz viele verschiedene Bereiche. Bei mir nicht gemerkt. Mich beschäftigt alles rund um Wie gehe ich auf Bewerbende zu? Wie interagiere ich, wie kommuniziere ich? Also alles rund um das Thema Candidate Experience. Und ja, da war ich in Brasilien. Das ist vielleicht eher so ein privates Thema. Auch das Expatdasein, meine Erfahrungen dort. Vom Job her auch. Employer Branding. Personal Branding. Wobei sich das dann auch erst entwickelt hat. Also ich kam da jetzt nicht mit meiner Mindmap raus und hatte fünf Herzensthemen und die wusste ich dann alle. Ich habe erstmal mit dem Recruiting Thema angefangen. Damit fühle ich mich natürlich auch wohl, auch heute noch. Und dann entwickelt sich das also. Ich hätte auch nie gedacht, dass ich mal irgendwann ein Podcast aufnehme und über Personal Branding Hacks spreche Und wie ich damals angefangen hat und Tipps und Tricks weitergebe. Das hat sich dann entwickelt und das ist auch völlig fein. Also braucht er jetzt keine zehn Themen über über die, die geschrieben werden müssen. Keep it simple.

Alexander Petsch: Gibt es da spezielle Formate, die du empfehlen würdest? Also ich meine, es gibt ja die Möglichkeit, Artikel zu schreiben, auf LinkedIn Posts zu schreiben, sozusagen Stories zu machen, Karussells zu machen mit mit Bildern und Slideshows.

Gabriela Zitsch: Also ich handhabe das recht einfach. Ich mache Beiträge, also manchmal so zu kollaborativen Artikeln eingeladen, ich noch nicht ausprobiert, also kann ich nicht so viel zu sagen, ob ich das gut oder schlecht finde. Ich mache ganz simpel einen Beitrag mit einem Foto, Ich schreibe einen Text und poste. Das kann auch mal mehrere Bilder eingefügt. Ich finde Slideshows generell, wenn ich bei anderen lese, total cool, solange sie nicht zu lang sind. Ich bin generell kein Freund von ewig langen Beiträgen, aber das ist vielleicht ein persönliches. Ist auch Geschmackssache und meine persönliche Meinung. Ich halte das simpel und damit komme ich gut zurecht. Tatsächlich. Aber auch da sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt jetzt auch den Videoreiter, also was auch immer beliebt und womit man sich mal ausprobieren möchte. Vielleicht am Anfang nicht nicht verzetteln. Man kann nicht alles machen und alles mal mit einer Sache anfangen. Ausprobieren funktioniert auch die Plattform? Wie kommt mein Thema an? Also ich würde sagen erstmal im Kleinen anfangen und das dann mit der Zeit auch mal sich ausprobieren oder einfach auch das Gewohnte beibehalten, wenn es gut funktioniert.

Alexander Petsch: Ja, testen. Also ich hatte auch mal mit den Artikeln ein bisschen rumexperimentiert, habe festgestellt, dass meine Reichweiten dort überhaupt nicht. Also es sieht keiner viel.

Gabriela Zitsch: Arbeit für für wenig Output am Ende.

Alexander Petsch: Also habe ich dann wieder eingestellt, bin geblieben bei den normalen Beiträgen. Das funktioniert bei mir gut, da bin ich ganz happy mit. Ja, und dann hängt so ein bisschen von auch von LinkedIn ab. Gefühlt jedes Jahr funktioniert irgendwas anderes besser als. Also vor zwei Jahren waren die Umfragen. Gingen Total durch die Decke. Ist jetzt wieder irgendwie gefühlt zurückgegangen. Also da muss man halt ein bisschen gucken, glaube ich auch für sich. Was? Ja.

Gabriela Zitsch: Absolut. Ja.

Alexander Petsch: Okay. Also Herzensthema Content. Ja, genau.

Gabriela Zitsch: Dahingehend. Das können wir vielleicht auch so als als dritten Hack nehmen die Content. Also ich habe jetzt meine Herzensthemen. Ja, ich möchte beispielsweise über Recruiting Recruiting schreiben und damit dann ja die HR Recruiting Bubble gerne ansprechen, da in den Austausch gehen oder natürlich auch potenzielle Bewerber ansprechen. Wie auch immer. Da ist auch cool, mal so zu schauen, was passiert denn um mich herum? Richtung Content? Ideen sammeln. Die meisten Ideen kommen mir tatsächlich so im Daily Doing. Also ich habe ein Meeting mit jemandem, da fällt ein ganz spannender Satz, oder Ich habe im Privaten Austausch oder ich habe eine Situation mit einer Bewerberin und Bewerber, die eine besonders tolle. Oder ist irgendwas vorgefallen? Also man muss gar nicht sich da jetzt nach nach in die Vergangenheit großartig gucken. Einfach mal schauen, was ist denn die Woche passiert? Was hat mich beschäftigt? Habe ich irgendwas Spannendes erlebt? Beruflich, privat Und das sind auch immer ganz, ganz tolle Contentideen, gerade auch so Zitate. Ich bin totaler Fan von Zitaten und daraus dann was zu bauen, eignet sich super. Und seitdem ich auch in dem LinkedIn Game bin, überall lauern Themen. Also man geht. Also ich gehe schon etwas anders durch die Welt, weil ich immer denke, dass wenn mal was für ein Beitrag, das wäre mal cool. Also Ideen sind überall, die am Ende des Tages.

Alexander Petsch: Und wenn dann so eine Idee hast, wie perfekt muss es dann sein?

Gabriela Zitsch: Also ich habe meine Notizenapp, ist mein bester Freund. Da schreibe ich ganz wild irgendwelche Schlagworte rein oder den Satz, den ich gerade gehört habe, den ich nicht nicht vergessen möchte. Prinzipiell alles, was mir so in den Sinn kommt, worüber ich mal schreiben könnte, das. Und dann, genau wenn es darum geht, einen Beitrag zu verfassen, dann schaue ich da rein. Was könnte ich denn, Was könnte ich denn nehmen? Die meisten Themen sind ja, die haben ja auch kein Verfallsdatum. Also gerade Situationen mit bewerbenden Thema Candidate Experience oder oder sonstiges, das geht immer sozusagen. Genau. Und dann habe ich die Idee und dann überlege ich mir wie baue ich die denn aus? Was möchte ich sagen, Was ist da auch meine Lösung? Wie finde ich das? Was will ich denn von der, von den? Von meinen Followerinnen und Followern wissen oder was? Was möchte ich erreichen mit dem Beitrag? Das finde ich immer ganz wichtig, da Mehrwert zu bieten. Deshalb lesen die Leute das ja auch. Die wollen ja in den Austausch gehen, die wollen interagieren, ihre Meinung auch mitgeben. Und das Allerschönste ist dann natürlich auch, wenn so ein Erfahrungsaustausch zustande kommt und wirklich diejenigen, die es lesen, auch dann ihre Sicht der Dinge dageben, ihre Erfahrungen teilen positiv, negativ und dadurch kommt dann der Austausch eben auch zustande. Und das. Also darum geht es mir vor allem auch.

Alexander Petsch: Ja, ich bin ja schon ein bisschen älter. Also bei uns oder bei mir war es ganz am Anfang so noch als Twitter aufkam, weil immer das Thema Quality Treating sozusagen. Und ich finde, das hat sich null verändert. Ja, also Mehrwerte schaffen für den Leser. Ja, ganz.

Gabriela Zitsch: Genau. Eine Lösung anbieten. Wie mache ich das? Oder was ist meine Meinung dazu? Wie finde ich das? Und da müssen auch nicht alle meiner Meinung sein. Das ist auch ganz, ganz wichtig und auch so eine Art Hack, dass du nicht allen gefallen wirst. Deine Beiträge. Da gibt es auch mal Meinungen, die gehen komplett in eine andere Richtung. Aber auch das kann ja ein toller Austausch werden, weil oft gibt es Input. Ich denke so krass. Okay, da habe ich überhaupt nicht dran gedacht, aber total wertvoll. Also gerne auch Kritik, die aber natürlich konstruktiv und sachlich geäußert wird. Also kein Hate auf meinem Profil. Und ja, davon muss man sich losmachen, das wird nie allen Leuten gefallen und das ist auch voll okay und mir gefällt auch nicht alles und dann scrolle ich weiter und dann ist auch in Ordnung. Gerade am Anfang scheuen sich da viele Oh Gott, was mache ich denn, wenn es Kommentare gibt und sowas? Ich habe dann immer so zurück gesagt Ja, aber ganz ehrlich, wenn du irgendwelche Kommentare da zurückkriegst, ja dann hast du es geschafft. Mehr oder weniger. Das sorgt ja auch wieder für Reichweite und ich meine der Großteil der Community. Wenn da der Großteil einfach einer Meinung ist, dann gibt es da ein paar, die stänkern rum. Ja gut, da darf man dann auch nicht zu viel drauf geben.

Alexander Petsch: Ja. Also, ich glaube. Wir bewegen uns ja hier so in unserer erweiterten HR Bubble nenne ich es mal Ja und oder B2B Bubble. Und ich finde, das hält sich mit zum Glück im Moment mit Hate sehr zurück. Ja, das finde ich eigentlich ganz professionell. Ja.

Gabriela Zitsch: Sehe ich auch so, das war früher anders.

Alexander Petsch: Übrigens. Ja, also ich kann mich erinnern das am Anfang war das zum Teil krasser, nimmt finde ich auch mit zunehmender Eigenreichweite ab. Das ist auch was, was ich festgestellt habe, dass natürlich, je besser du vernetzt bist, desto mehr überlegen sich andere Nutzerinnen und Nutzer auch, wie sie mit dir umgehen. Also wir hatten mal, als wir ganz am Anfang vor ja wahrscheinlich jetzt so 18 Jahre her haben wir mal eine neues Projekt lanciert und haben dort also aus der durchaus auch aus einer Wettbewerbsecke sehr bösartig lancierten Hate bekommen, sage ich mal, Und nachdem wir dann besser vernetzt waren und sozusagen andere sehr gut Vernetzte mit ins Boot genommen haben, war das schlagartig erledigt.

Gabriela Zitsch: Ja, ja, interessant.

Alexander Petsch: Also ein bisschen wie auf dem Schulhof. Manchmal ja. Man braucht dann doch irgendwie noch einen dicken, kräftigeren, größeren Freund. Dann ist das Leben leichter. Ja.

Gabriela Zitsch: Ja.

Alexander Petsch: Ja, ja. Gehen wir mal zu deinen zu deinen Tipps weiter. Also Thema. Kommentare. Ja.

Gabriela Zitsch: Gut. Guter Punkt. Gute Überleitung, Auch wenn sie jetzt von Hate Kommentaren hat. Also ja, ich pflichte dir bei. Ich habe jetzt also ich habe im letzten Jahr so 50 Beiträge geschrieben, Da waren vielleicht vier Kommentare dabei, von wirklich ganz, ganz vielen. Also die kann man wirklich vernachlässigen. Gott sei Dank. Ich schätze es total, den Austausch und mir geht es auch vor allem darum, wirklich da eine Interaktion zu generieren mit meinen, mit meinen Themen. Deshalb sage ich auch immer ja als als. Auch beim vierten Hack sind wir beim vierten Hack. Kommentieren ist key. Das heißt gerade auch am Anfang, wenn man noch vielleicht noch nicht selber weiß, was soll ich denn schreiben? Ich weiß ja nicht so richtig wie Wie kommt das an? Ja, fangt mal an zu kommentieren. Habe ich am Anfang auch gemacht, das Ausprobieren. Und ja, da beißt auch niemand. Die Leute freuen sich, wenn man seinen Senf zu den Themen gibt und schauen was, was was liegt mir von den Themen. Und da dann mal dem einen oder anderen auch einen Kommentar da lassen und zum rantasten super, zum Ausprobieren auch super. Und dann irgendwann natürlich mit den eigenen Beiträgen hoffentlich starten und auch da immer, immer, immer wenn Kommentare da sind, die auch beantworten sie ganz häufig Profile. Da sind super viele Kommentare da, aber keine Interaktion mit dem Autor der Autorin. Hm, verstehe ich nicht so ganz, weil deshalb mache ich ja den Beitrag, weil ich mich auch austauschen möchte. Das ist ein ganz, ganz großer großer Tipp, da wirklich auch ja zu antworten, Rückfragen zu stellen und sich dann mit den Leuten, die kommentiert haben, auch zu vernetzen. Das mache ich immer auch sehr, sehr gerne, wenn wir nicht eh schon vernetzt sind und so dann auch das Netzwerk natürlich zu erweitern.

Alexander Petsch: Ja, und es hat auch. Also ich finde, es ist zum einen auch ein Stück weit. Hat es was mit Anstand zu tun? Ja, ich meine nicht, ich kommuniziere ja auch so, es ist eine Frage von reden. Ja von den Ball zuwerfen hin und her. Ja, es ist ein Stück weit so, wenn ich mit jemandem rede und dann irgendwann mich umdrehe und einfach kommentarlos gehe. Das ist für mich das Bild. Wenn ich ja auf Kommentare auch irgendwie das ignoriere ja gibt. Kommentare hatten wir ja gerade eben zu, wo sich es auch lohnt, nicht zu antworten und nicht drauf einzugehen. Aber in der Regel sollte man doch dazu was sagen oder sich bedanken.

Gabriela Zitsch: Ja genau.

Alexander Petsch: Und es hat natürlich auch einen riesen Impact auf die eigene Reichweite.

Gabriela Zitsch: Ja und wird auch immer so schön gesagt. Kommentare sind kleine Minibeiträge. Auch das wieder wo über was soll ich denn schreiben, was ich auch sehr gut anbietet? Tatsächlich, wenn du bei anderen kommentierst und dann können ja auch andere Followerinnen und follower da liken, dem zustimmen oder darauf wieder kommentieren. Das ist auch super, weil dann gibt es manchmal ein Thema, ich habe was geantwortet und dann finden das irgendwie auch andere total cool und das kann ich auch wieder mal für einen eigenen Beitrag nehmen und da das noch erweitern. Vielleicht noch mal eine andere Sicht draufgeben. Ja, und schon hat man wieder eine Beitragsidee.

Alexander Petsch: Gehen wir noch mal zu deiner zu deiner liebsten App, nämlich deiner Notizapp. Jetzt hast du da ein paar gute Notizen drin. Willst du schreiben? Wie gehst du dann ran? Gehst du dann vor?

Gabriela Zitsch: Ich mache dann Word auf und nehme erstmal das Thema. Gehen wir mal davon aus, ich habe jetzt ein Zitat irgendwo aufgeschnappt. Zum Beispiel jetzt in meinem letzten Beitrag ging es darum, um so eine Erfahrung von einer von einer Freundin mit ihrem Bewerbungsprozess. Dann habe ich einfach dieses Zitat genommen. Das war dann meine, mein, mein Hauptthema. Genau. Und dann schreibe ich erstmal wild drauf los. Erstmal kurze Einleitung als Einleitung, Hauptteil Schluss, wie wir es in der Schule gelernt haben. Genau. Und dann versuche ich das Thema erstmal zu umreißen. Was möchte ich überhaupt sagen? Oft habe ich ganz viele Gedanken im Kopf. Die habe ich erst alle mal in Word rein, dann bringe ich das. Das in Form und oft auch im Schreiben entsteht dann so der Beitrag oder die das das Format. Ich lasse das dann auch meistens erstmal noch mal liegen und schaue dann noch mal drauf. Und was auch total gut ist, dass man wirklich auch jemanden lesen zu lassen, wenn es grob steht, der mit dem Thema einfach gar nichts zu tun hat. Versteht die Person das ist dazu sind das zu lange Sätze? Ist es zu viel? Sind da zu viele Fremdwörter drin? Kapiert man das? Also ich habe meine Mutter schon mal drüber lesen lassen, oder?bBei der Arbeit oder oder oder Mein Mann, oder. Also bietet sich theoretisch jeder an, der nichts mit dem Thema Recruiting zu tun hat. Ja, aber sonst auch mal mit Chat GPT nach Rechtschreibung überprüfen lassen. Wobei ich immer sagen muss also ich schreibe meine Beiträge selbst, Ich bin kein Freund von. Ich lasse GPT meinen Beitrag schreiben, da fehlt mir persönlich die Eigenleistung und das Herzblut. Also wenn ich alles mit GPT schreiben lasse, warum poste ich dann was bei LinkedIn? Aber das ist meine Meinung zum Ideen mal sich vorschlagen lassen oder einfach noch Inspiration kriegen. Von mir aus. Aber ich persönlich schreibe einfach selber, weil das ist mein Stil und ich möchte das schon auch so mein Herz da reinstecken und da auch irgendwie Ja einfach Mühe darein geben. Das ist so aber mein Anspruch an mich.

Alexander Petsch: Ja, es ist eine Form von Quality Treating. Ja.

Gabriela Zitsch: Ja, total. Also mir geht es nicht darum. Hauptsache irgendwas gepostet, damit es für die Woche erledigt ist, sondern ich möchte ja auch was mit Qualität, was mit Mehrwert und auch ein Thema, für das ich stehe. Und das kann ja GPT, würde ich mal behaupten, nur begrenzt.

Alexander Petsch: Genau das vorhin gesagt 50 Beiträge letztes Jahr. Ja, so einer pro Woche.

Gabriela Zitsch: Ja, genau. Kommt hin.

Alexander Petsch: Ist das so? Also ist auch so dein Ziel, oder hat sich das so entwickelt? Oder.

Gabriela Zitsch: Ja, hat sich so entwickelt. Gerade am Anfang. Also für mich war gerade am Anfang wichtig, da auch dranzubleiben und nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen nach einem Beitrag und und ich schaue mal, ich habe diese Kontinuität und da dranbleiben, aber jetzt auch nicht denken. Nach einem Beitrag ist man der Star der LinkedIn Welt. Nein, das wird nicht so sein. Also ich kenne zumindest niemanden, bei dem das so war. Doch mit einem Beitrag die Woche bin ich persönlich. Das passt für mich, das kriege ich gut hin. Da habe ich auch weiterhin Spaß dran und ist dann für mich so meine meine Kontinuität. Mehr hätte ich persönlich schwierig. Also ich, ich ich möchte soll nicht so eine Pflichtgeschichte werden und auch was auch bei vielen sicherlich ist. Das ist nicht mein Hauptjob. Also klar, ich nutze LinkedIn für Recruitingzwecke auch sehr sehr viel, aber alles Richtung über was rede ich da? Die Beiträge die Netzwerk aufbaut, den Leuten antworten und und co. Das mache ich, das ist nicht mein Hauptjob. Also ich muss auch schauen, was steht die Woche an? Nächste Woche bin ich beispielsweise auch ein paar Tage unterwegs, da muss ich da schaue ich dann auch einfach. Passt es nächste Woche mit einem Beitrag ja oder nein? Weil ich möchte mich nach dem, wenn ich einen Beitrag poste, ja auch darum kümmern. Es geht mir ja nicht nur darum, da irgendwas zu posten und dann habe ich keine Zeit zu kommentieren. Deshalb ein Beitrag. Die Woche ist für mich sehr, sehr gut händelbar und ich würde auch ein. Neustarterinnen und Neustarter empfehlen erstmal recht sich auf einen Beitrag die Woche oder alle zwei Wochen oder sei es einmal im Monat, sich da erstmal auszuprobieren als jetzt zu sagen ich muss jetzt fünfmal die Woche posten, weil meistens merkt man dann ah, das klappt zwei Wochen und dann irgendwann oh, ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Ich kriege es einfach im Alltag nicht unter. Und viele hören dann eben auch auf, weil es einfach viel zu hohe Ziele sind für den Anfang. Und man kann es ja dann steigern, wenn, wenn, wenn es irgendwie, wenn es gut in den Alltag reinpasst. Aber ich würde mal behaupten, wenn für alle, wenn das nicht der Hauptjob ist, ist natürlich die die Kapazität auch irgendwann begrenzt, das ist klar.

Alexander Petsch: Ja.

Gabriela Zitsch: Aber auch da probiert es aus. Das ist so, für mich passt es gut.

Alexander Petsch: Ich persönlich passen und ja.

Gabriela Zitsch: Absolut jeder Terminkalender ist individuell und ich ich poste auch nicht im Urlaub, also da ist LinkedIn dann auch mal ohne mich, da kommentiere ich, da kommentiere ich gerne, aber auch weniger, als wenn ich nicht im Urlaub bin. Ja, da möchte ich mir dann auch mal eine Auszeit nehmen und das passt für mich so und danach bin ich auch wieder da.

Alexander Petsch: Und ich glaube, der Algorithmus liebt Kontinuität. Ja, aber kriegt er von mir auch nicht. Oder sozusagen ich habe so meine Phasen, wo ich mal Detox ein paar Wochen brauche und auch froh bin, mal nichts zu machen.

Gabriela Zitsch: Richtig. Und das darf soll kein Zwang werden, weil sonst hört man ganz schnell wieder damit auf. So, dieses ich muss, ich muss, ich muss. Nee, man muss gar nichts. Es soll eine Bereicherung sein und nicht so eine Pflichtgeschichte. Wobei ich dann auch wieder sagen würde Dranbleiben ist ist das Allerwichtigste. Welches Ziel man sich da auch immer setzt, ist komplett individuell. Und ja, nicht zu viel vornehmen für den Start. Erstmal ausprobieren, wie es einem auch liegt und so die die Plattform verstehen. Das ist ganz wichtig.

Alexander Petsch: Wie perfekt und gelackt muss es sein oder überhaupt nicht? Wie siehst du das?

Gabriela Zitsch: Ja, ist auch ein Hack. Alexander. Beiträge sind keine Doktorarbeit. Auch das. Ich muss da jetzt keinen wissenschaftlichen Text schreiben oder mit Fremdwörtern um mich hauen. Also natürliche Sprache, also normale Worte, die ich so auch im Alltag nehme. Keep it simple. Ich mag jetzt nicht superlange Beiträge, das schreckt mich eher ab, das zu lesen, weil ich denke Puh, das ist aber ganz schön lang und müssen ja auch bedenken es gibt so viele Beiträge, so viel Content. Wir nehmen so viel auf, auch über LinkedIn, Instagram usw. Die die, die die Aufenthaltsdauer jedes einzelnen auf den Beiträgen das ist eine Minute zwei wahrscheinlich noch kürzer. Je nach je nach Beitrag. Und das darf man einfach auch nie vergessen. Und für uns selber sind die Beiträge viel wichtiger als für die anderen. Also ich habe mal eine Studie gelesen, da hieß es, dass irgendwie nach fünf Minuten haben die Leute den Beitrag schon wieder vergessen und weil sie schon wieder beim nächsten sind. Also wenn sich das mal ins Gedächtnis ruft und wie. Wie lange man dann teilweise an dem Satz feilt. Ja, das sollte man sich auch immer mal wieder in Erinnerung rufen. Thema Foto Auch ganz, ganz spannend. Habe ich am Anfang auch gedacht Oh Gott, was für Fotos nehme ich denn da? Und ich bin ja schon so eine Selfiequeen. Tatsächlich, Selfies sind nicht so schlimm, weil die auch häufig verpönt werden. Aber ich mache dann meistens an meinem Schreibtisch ein Selfie. Oder schau mal, wenn ein Foto aus dem Urlaub passt oder von einem Event oder beim Team Event. Oder ich war mit Freundin Freunden unterwegs. Also auch da. Es gibt an sich super viele Fotos, aber wenn mich das jetzt abgehalten hätte zu posten, dann würde ich ein Foto weglassen. Weil viele sagen, ich will mich da nicht zeigen. Ja, ist okay dann dann mach einfach erstmal deinen Beitrag. Ich finde persönlich ein Foto schon ganz schön, aber das soll jetzt auch niemanden davon abhalten, nur weil es keine. Es müssen auch keine professionellen Bilder sein. Es kann auch wirklich. Gibt mein Mann das Handy und sagt Hey, mach mal ein Bild von mir am Schreibtisch mit meinem Laptop. Dann macht er da ein Bild und das nehme ich. Also geht total simpel.

Alexander Petsch: Hat viele Qualitäten dein Mann.

Gabriela Zitsch: Ja, der. Der freut sich auch jedes Mal. Brauchst wieder ein Bild. Ja, ein Bild. Also kann das schon auch so ein bisschen. Auch die, die, die die Family mit einbinden. Oder Ich habe auch eine eine Kollegin im Recruiting Team. Wenn ich die sehe, sagt immer Komm Gaby, lass mal ein paar Bilder machen, du brauchst bestimmt was für LinkedIn. Dann laufen wir durchs Büro und dann sagt sie Hier, setz dich mal da hin, mach mal hier. Und dann habe ich wieder ein paar Fotos. Also super, cool.

Alexander Petsch: Schön.

Gabriela Zitsch: Gerade wenn die. Wenn wenn das Team das auch so supportet. Das sehr, sehr schön zu sehen die da so richtig mitfiebern.

Alexander Petsch: Jetzt haben wir viel über Beiträge gesprochen, kommentieren. Aber LinkedIn ist ja auch ein Netzwerk.

Gabriela Zitsch: Jawoll. Wichtiger Punkt. Ich schreibe da Beiträge. Ich möchte in den Austausch gehen, um letztendlich möchte ich ja auch mit anderen Gleichgesinnten in den Austausch gehen, Das heißt auch proaktiv auf andere zugehen, eine Vernetzungsanfrage schicken, auch mal vorschlagen. Hast du mal Lust, einen virtuellen Kaffee zu machen? Ich finde dein Thema total spannend, oder? Ich habe gesehen, du bist auch im Recruiting. Wollen wir mal sprechen? Hast du Lust? Das kann dann bei einer einmaligen Sache sein. Ich habe mit ganz, ganz vielen, aber auch in regelmäßigen Abständen. Ich würde es gerne mehr machen, aber ja, meine Woche ist irgendwie auch begrenzt. Also ich könnte theoretisch auch die ganze Woche Kaffee Kaffee Termine machen, aber ja, klappt leider nicht von der Kawa. Das ist auch total schön und ich hatte noch niemanden. Ganz ehrlich, der dann gesagt hat Nee, ich will nicht. Also es muss ja nicht immer auch am nächsten Tag sein, das kann ja dann auch mal in vier Wochen sein, sich da auszutauschen. Und das lohnt sich auf jeden Fall, da auch pro Aktivität zu zeigen, weil davon lebt das ganze auch oder auch sich gegenseitig zu empfehlen. Wenn jetzt, wenn ich jetzt ein Thema habe und das sage ich ja, damit habe ich mal zu tun gehabt, aber das ist einfach nicht mein Steckenpferd. Kann mal eine Anfrage zum Thema People Experience okay, das Jahr könnte ich was zu sagen, aber ich kenne da jemanden, der kann da viel, viel, viel, viel mehr sagen. Dann empfiehlt doch den Kontakt einfach weiter. Und genauso empfehlen Leute mich weiter. Und so kommt dann auch wieder ein Austausch zustande oder ein Podcast oder oder sonstiges. Da bietet die Plattform unheimlich viel Möglichkeiten.

Alexander Petsch: Ja und auch ich sage mal, wenn man jemanden also über jemanden stolpert, der spannende Dinge sagt, was gut passt, auch ja sich nicht scheuen, eine Kontaktanfrage zu stellen.

Gabriela Zitsch: Genau dafür ist das ja da. Also dafür gibt es den Button.

Alexander Petsch: Also in den seltensten Fällen kommt dann zurück. Das ist aber jetzt komisch. Ja, da hast du dich nicht setzen willst oder so? Ja, gar nicht. Ist das nicht Sinn und Zweck? Ja, da.

Gabriela Zitsch: Definitiv. Und gerade auch, wenn ich Beiträge schreibe. Und dann kommentieren da Personen, die noch nicht in meinem Netzwerk sind, auch die, die sind ja schon auf deinem Beitrag drauf, die haben sich ja schon für dich interessiert. Also das bietet sich auch immer an, da proaktiv eine Vernetzungsanfrage zu schicken, sich noch mal zu bedanken für den Like, für den Kommentar und dann kommt da auch in den. Also wenn keine Antwort kommt, dann ist auch okay. Aber viele schreiben ja, ich habe mich total wiedergefunden in deinem Beitrag. Mir ging es auch mal so und auch darüber kommt dann wieder ein Austausch zustande und auch darüber kann man wieder super Content Ideen generieren. Hatte ich gerade. Heute habe ich gedacht Mensch, dazu könnte ich auch noch mal was schreiben. Also die Ideen lauern überall und das Netzwerk bietet sich auch total gut an, um Ideen zu bekommen und sich inspirieren zu lassen.

Alexander Petsch: Austauschen, um auch Ideen zu bekommen. Ja, ist es auch. Meinst du nicht?

Gabriela Zitsch: Hast du laut gedacht?

Alexander Petsch: Ich habe laut laut gedacht, sozusagen über deinen über deinen zehnten Hack nachgedacht. Ja.

Gabriela Zitsch: Suche dir einen Buddy.

Speaker4: Genau. Okay, sorry.

Gabriela Zitsch: Ich habe den Hinweis nicht. Nicht, nicht, nicht gleich, nicht gleich aufgegriffen. Ja, ganz wichtig. Suche dir einen Buddy oder Buddy. Jetzt gerade schon? Schon gesagt, der. Oder was mir total geholfen hat. Wie ich anfangs schon erwähnt habe, jemanden zu haben, der mich supportet, der mich an die Hand nimmt, der sagt Hey, schau doch mal, könntest du das daraus machen? Oder wie wäre es mit der Headline? Das war natürlich eine sehr, sehr intensive Betreuung. Das erwarte ich jetzt nicht unbedingt von einem, von einem Buddy, den ich auf LinkedIn kennengelernt habe oder auch in der Company habe. Aber ich habe sehr früh auch angefangen, mir ein Netzwerk aufzubauen an Menschen, die auch in der Recruiting Welt unterwegs sind und mit denen ich auch mich regelmäßig austausche zu den Coffee Talks oder die ich auch mal persönlich treffe, die mich da supporten. Also wir schicken uns gegenseitig die Beiträge, wenn wenn wir gepostet haben. Wir kommentieren bei den Beiträgen dann dann hast du schon mal so im Gefühl. Okay, ich habe auf jeden Fall ein paar Leute, die finden es cool und die supporten mich und das finde ich total schön. Das hilft für den Anfang enorm. Oder auch mal zu überlegen Hey. Wie findest du den Beitrag oder wie hat denn dein Beitrag performt? War bei dir der die, die die Reichweite auch nicht so gut? Hat LinkedIn da wieder was rumgespielt am Algorithmus oder sowas? Einfach für den normalen Austausch ist das total schön und hilft auch hilft Am Anfang hilft jetzt auch noch so seine Seine Crew behält man auch vom Start bis jetzt und da können immer mal neue Leute auch dazukommen, die total gerne. Das liegt ja auch das Netzwerk. Aber so meine Kerntruppe würde ich behaupten, die habe ich noch vom Anfang. Auch das kam zustande, weil die mich entweder angeschrieben habe oder ich sie proaktiv. Also auch die kommen nicht vom Himmel geflogen. Die, die die Buddies hast du nicht irgendwie plötzlich sind die da, sondern auch dafür muss man natürlich was tun. Aber das lohnt sich dann wieder. Ein Geben und Nehmen. Und mit dem ein oder anderen Jahr gehe ich auch mal zum After Work was essen. Ich habe mich mal mit einem zum Frühstück getroffen. Mit einer mit, mit einem Baby oder meinem Büro besucht oder sowas. Also das hat schon sehr, sehr viel Potenzial.

Alexander Petsch: Also Netzwerke leben ja was des Wortes. Ja.

Gabriela Zitsch: Definitiv. Und da vielleicht auch noch ein Satz, das kommt auch nicht herbeigeflogen und das kommt auch nicht von heut auf morgen. Also wer da falsche Illusion hat und direkt zehn Buddies erwartet über Nacht, nein, das wird nicht geschehen und es können Buddies auf LinkedIn sein, was ich total gerne habe, aber auch in der Company selbst. Die haben so eine LinkedIn Austauschgruppe. Alle diejenigen, die bei uns aktiv sind, auch da posten wir die Beiträge rein, unterstützen uns da gegenseitig. Man teilt auch mal Tipps und Tricks. Das finde ich auch sehr, sehr schön. Es sind dann meine Kolleginnen und Kollegen, die mich da auch supporten. Und ich supporte auch die dann, wenn sie letztendlich posten.

Alexander Petsch: Ja, ja, liebe Gabriela, herzlichen Dank. Ja, haben wir. Sind ne große Runde geflogen. Wie? Wie lege ich los? Ja, wie, wie? Wie mache ich weiter? Danke, dass du deine Tipps und Tricks mit den HR Hörerinnen und Hörer sozusagen geteilt hast. Ja, gerne.

Gabriela Zitsch: Ich könnte noch Stunden weitererzählen.

Alexander Petsch: Ja, und wer Gabriela auch persönlich mal treffen möchte und sich mit ihr auszutauschen, der hat bestimmt am 4. Und 5. Juni in München auf der Talentpro Gelegenheit dazu.

Gabriela Zitsch: Ich habe vor Vor Ort sein und auch dieses Thema noch mal intensiver darstellen Und natürlich auch für Fragen bin ich da und freue mich da auch auf den Austausch und ganz, ganz viele neue Kontakte zu knüpfen und den Austausch zu gehen.

Alexander Petsch: Ja, und ansonsten natürlich auf LinkedIn vernetzen oder auf HRM.de, wo passend zu Gabrielas Profil auch noch mal hier die Hacks aus dem Podcast zusammengefasst sind. Glück auf! Bleib gesund und denk dran, der Mensch ist der wichtigste Erfolgsfaktor für euer Unternehmen. Heute mal PS In eigener Sache wir haben einen neuen der HR Podcast Selected by HRM.de. Unser neuester Schwester Podcast Kanal. Und hier stellen wir euch immer sehr gute Podcasterinnen und Podcaster aus der HR Szene vor mit ihren Top Podcast Folgen. Und da lohnt es sich bestimmt mal reinzuhören. Also überall da wo ihr diesen Podcast gerade hört, werdet ihr auch der HR Podcast Selected by HRM.de Finden. Und wir freuen uns auf eure Kommentare. Und wenn es euch gefällt, lasst doch eine fünf Sterne Bewertung da. In diesem Sinne macht's gut.

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